Author Topic: Die Illusion von Integration  (Read 138 times)

KarlMartell

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Die Illusion von Integration
« on: October 11, 2013, 08:16:55 am »
 Die Illusion von Integration

Der Unwille und das Unvermögen vieler Kulturen sich in den westlichen Gesellschaften zu "integrieren" ist natürlich, meint Martin Hedlund.



Vor einigen Tagen konnten wir vernehmen, dass die italienische Integrationsministerin Cecile Kyenge, die italienische Regierung aufgefordert hat, den Begriff "illegaler Einwanderer" abzuschaffen und Polygamie in einem traditionell monogamischen Land einzuführen. Die Ministerin wuchs in einer polygamischen Großfamilie auf und immigrierte selbst illegal nach Italien.

Man kann sich fragen, warum Kyenge in der italienischen Regierung sitzt, aber man muss nicht im geringsten darüber verwundert sein, dass sie für ihre ethnischen und kulturellen Interessen eintritt. Denn dies ist für uns Menschen ganz normal.

Der sozialliberal umerzogene Mensch des Westens kann dennoch Probleme damit haben, dies einzusehen, da er in einem System lebt, das zu großen Teilen darauf ausgelegt ist, die natürlich vorkommenden konservativen Vorsorgeprinzipien und instinktive Schutzmechanismen für die eigene Gruppe zu unterdrücken. Der eingeborene Europäer wurde in den letzten 50 Jahren Schritt für Schritt detribalisiert, sodass er nicht mehr begreift, dass die Welt eine Arena ist, in der unterschiedliche legitime, ethnische Interessen miteinander im Konflikt stehen können. Stattdessen bestimmt nun das von der amerikanischen Linken importierte Ideal von "Integration", "Offenheit", "Menschenrechten" und "Toleranz" seine Weltanschauung, mit Rassismus und Diskriminierung als die bösen Gegenspieler.

Mit dieser politisierten, binären Übersetzung der Sachlage ist die Bedeutung von Kyenges Vorschlag nur schwer zu verstehen. Gewisse indoktrinierte Deutsche würden diesen Vorschlag als einen Fortschritt für die Integration und Toleranz deuten.

Schaut doch nur wie gut die "Integration" von Integrationsministerin Cecile Kyenge funktioniert hat. Es ist längst überfällig, dass die große Masse an eingeborenen Europäern einsieht, dass die gebrächliche, amerikanisierte und sozialliberale Gesellschaft eine leere Hülle aus Konsum und Nihilismus ist, ohne irgendeinen Inhalt. Das Meiste von Wert wurde abtrainiert, dank der Kulturrevolution von 1968 wurde die westliche Welt durch eine dysfunktionelle Ordnung ersetzt.

Es scheint so, als ob die realitätsfernen kulturradikalen, sozialliberalen Journalisten und selbst das gewöhnliche Volk es nicht begreifen: Die Einwanderer sind keine süßen Haustiere, sondern Menschen - Individien und kollektive Identitäten - die auf eigenen Beinen stehen können, und deshalb können sie genauso gut die Gesellschaft übernehmen und sie nach ihren eignen Interessen umformen, wenn das Staatsvolk geschwächt und willenlos ist. Der Vorschlag von Italiens Integrationsministerin ist ein Beispiel, wie Mitglieder einer Volksgruppe wissentlich für die Positionen ihrer Kultur arbeiten.

Wäre es nicht rückgradlos, wenn sie sich ihrer Kultur entledigt hätten, nur weil sie über die Grenze gekommen sind?

Die globalistische Tendenz hin zu einer nach kalifornischen Maßstab ethnisch und kulturell weggemischten Welt des Materialismus und Nihilismus ist nicht nur ein Verbrechen gegen unser Kulturerbe. Dessen Implementierung in Europa durch u.a. Masseneinwanderung ist mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Scheitern verurteilt (entweder in Form eines Gesellschaftskollaps oder ethnischen Streitigkeiten), und wird durch eine deutlich weniger universalistische Ordnung ersetzt, die von den Siegern diktiert werden wird.

Mit diesem Hintergrund ist es im besten Fall naiv, sein Vertrauen in Integration (oder auch Assimilation) von großen Mengen fremder Volksgruppen mit intakten Kulturen, dem Vermögen zur Organisierung und dem Willen sich in der Welt zu behaupten, zu setzen. Warum sollte sich z.B. ein kurdischer Moslem, die "befreiten" und "toleranten" Ideale der amerikanisierten, offenen Gesellschaft übernehmen und seine Ummah und kurdische Gemeinschaft übergehen? Gibt es für ihn dadurch irgendeinen Gewinn?

Womit wir zu kämpfen haben, ist nicht das schlussendliche Ausbleichen der alten Kulturen vor den unausweichlichen Marsch der Moderne, sondern ein gewaltiger Kollaps in der westlichen Welt, dessen Vakuum von (religiösen und/oder ethnischen) Gruppen aufgefühlt wird, mit dem Willen dem Marsch hin zur Auflösung zu durchbrechen, genau wie es das Christentum (und zu gewissen Maß auch das Judentum) im Schwinden der antiken Kulturen im römischen Imperium tat.

Der evolutinäre und demographische Rückgang der modernen Gesellschaft kann auch bei der jüdischen Bevölkerung New Yorks und Israels gesehen werden, wo orthodoxe Gruppen wegen ihres tradtionellen Lebensstils mit hoher Geburtenrate schnell wachsen. Der Anteil liberaler, konservativer und säkularer Israelis in der israelischen Bevölkerung sinkt, wegen ihres Lebnstils, der nicht eine so hohe Geburtenrate wie der orthodoxe Haredim hervorbringt, welcher in Zukunft die israelische Geselschaft umwandeln wird, da ein Land durch seine Bevölkerung definiert wird.

Wir leben in einer Zeit mit fragmentierter Weltanschauung ohne ganzheitliches Konzept. Alles, was in der Welt passiert, geschieht für viele Massenmedienkonsumenten aus dem zufälligen Chaos heraus. Viele westliche Menschen sehen die Welt durch  liberale oder sozialistische Linsen, ohne zu merken, dass es nur Scherben von gebrochenen Linsen sind, die in der kulturellen Brille sitzen, die von den früheren Jahrhunderten geerbt wurde, und die den Menschen damals half, die Welt schärfer zu sehen, bevor die Linsen sukzessive in den politischen Turbulens und durch die Domninanz der Massenmedien brachen, die Europa im 19. und 20. Jahrhundert prägten.

Deswegen setzen sich jeden Tag Millionen Menschen im Westen vor den Fernseher und glauben den Journalisten und der Unterhaltungsindustrie, wenn sie erzählen, dass die Welt aus demokratischen Bombenkriegen gegen souveräne Staaten, Rassismusskandalen und Dokusoaps besteht. Antworten darauf, warum sich die Gesellschaften in den letzten Jahrzehnten in allen Belangen verschlechtert und kriminalisiert hat, haben die Leute von den Massenmedien nicht. Der Bezug zum Ganzen und dem Grundveständnis, wie Menschen und die Gesellschaft funktioneren sind vom Radar verschwunden.

Es ist an der Zeit, dass wir die kaputten Linsen austauschen und wieder anfangen, die Welt als das zu sehen, was sie ist, und nicht als das, von dem die Elite uns glauben machen will, wie sie sein soll. Ein Schritt in die richtige Richtung ist zu begreifen, wie die Dinge tatsächlich funktionieren, und einzusehen, dass Italiens Integrationsministerin Celine Kyenge keinen Vorstoss für die "Integration" unternimmt, wenn sie ihren Vorschlag zur Polygamie und zur Abschaffung des Begriffs illegaller Einwanderer hervorbringt, sondern für die ethnischen und kulturellen Eigeninteressen ihrer Gruppe arbeitet.

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CloudShull

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Re: Die Illusion von Integration
« Reply #1 on: November 15, 2018, 01:40:10 am »
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Chirano

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Re: Die Illusion von Integration
« Reply #2 on: November 28, 2018, 12:17:48 am »
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