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KarlMartell

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Die Wut eines Boxers
« on: October 28, 2012, 12:54:58 pm »
KRIMINALITÄT

Die Wut eines Boxers


Der Hauptverdächtige der tödlichen Prügelattacke vom Berliner
Alexanderplatz war justizbekannt. Ist der Fall ein
neues Beispiel für die Überforderung des Jugendstrafrechts?

Er sitzt in einem Café im Berliner
Wedding, seine Fäuste sind angeschwollen,
blutig – wundgehauen.
„Wir haben gestern einen Typen totgeschlagen“,
erzählt Onur U. seinen Kumpels
und pustet den Rauch seiner Wasserpfeife
in die Runde. Ein Freund, der an
jenem Sonntag mit dabeisaß, erinnert
sich, wie Onur U. sagte: „Ich hab’s dem
Typen voll gegeben“; er habe stolz gewirkt,
in seiner Stimme keine Reue. „Es
war wie immer“, sagt der Freund, „Onur
bereut nie.“
Als Onur U. an jenem Nachmittag von
der Prügelei erzählt, liegt Jonny K., das
Opfer der Attacke, noch im Koma. Später
wird ein Zeuge aussagen, dass die Angreifer
auf Jonnys wehrlosen Körper wie
auf einen Fußball eingetreten haben.
Dass sie einen Kreis um ihn gebildet und
immer wieder auf ihn raufgesprungen
seien. Und der Obduktionsbericht stellt
fest: „Infolge der Gewalteinwirkung gegen
den Kopf und des Sturzes auf den
Boden“ sei bei dem Opfer „eine zum
Tode führende Hirnblutung eingetreten“.
Da war sie wieder, diese Gewalt, so
wahllos, grundlos, gnadenlos, die über
Menschen hereinbricht wie eine Naturkatastrophe.
Verübt von jungen Männern,
die unberechenbar sind, oft unbelehrbar,
die austicken wegen eines Blicks, einer
Geste, eines Wortes.
Onur U., 19 Jahre alt, 1,81 Meter groß,
gilt als der Hauptverdächtige jenes mörderischen
Geschehens am Berliner Alex -
anderplatz. Drei von sechs Tatverdäch -
tigen sind flüchtig, drei wurden in der
vergangenen Woche festgenommen, zwei
von ihnen kamen wieder frei, einer blieb
in Untersuchungshaft. Für die ermittelnde
Berliner Mordkommission sind noch viele
Fragen offen, etwa wer von den sechs
tatsächlich zugeschlagen hat oder wer womöglich
nur untätig zusah, als Jonny K.
wehrlos auf dem Pflaster lag.
Der tödliche Exzess erschütterte nicht
nur die Bundeshauptstadt; er befeuert
auch die Kontroverse um den Umgang
mit jugendlichen und heranwachsenden
Gewaltverbrechern (SPIEGEL 18/2011).
Denn Onur U., ein in Berlin geborener
Deutscher, ist als Faustkämpfer einschlägig
bekannt. Viermal schon stand er vor
Gericht. Und so beginnt nach der Diskussion
um sogenannte Intensivtäter die
Debatte von neuem, wie eine Gesellschaft
umgehen soll mit jungen Männern,
die sich nicht durch Arbeitsauflagen und
auch nicht durch ein paar Tage hinter Gittern
vom falschen Weg abbringen lassen.
Null Toleranz? Wegsperren? Abschieben?
Ist ein Jugendstrafrecht, das Jugenderziehungsrecht
sein will, bei ihnen zum
Scheitern verdammt?
Die kriminelle Karriere des Onur U.
begann schon vor Jahren. Das Amts -
gericht Tiergarten verurteilte ihn am 29.
September 2010 wegen Körperverletzung.
Der Jugendrichter beließ es bei einer Weisung.
Darunter versteht das Jugendstrafrecht
etwa die Teilnahme an sozialen Trainingskursen
oder am Verkehrsunterricht.
Weisungen sollen die „Lebensführung
des Jugendlichen regeln“ und dadurch
die „Erziehung fördern und sichern“,
heißt es im Gesetz. Doch bei U. liefen
die Maßnahmen offensichtlich ins Leere.
Denn im Mai 2011 musste er sich erneut
vor Gericht verantworten. Bei einer Kontrolle
hatte die Polizei bei ihm ein Butterfly-
Messer gefunden. Der Jugendrichter
sprach wieder eine Weisung aus, Onur
U. musste „Arbeitsleistungen erbringen“.
Hätte der Richter anders geurteilt,
wenn ihm bekannt gewesen wäre, dass
Onur im Kiez einen Ruf als „Stecher“
hat? „Ich weiß gar nicht, wie oft Onur
mit seinem Butterfly zugestochen hat und
die Bullen nichts davon mitbekommen
haben“, sagt einer der Jungs im Kiez. Zuletzt
habe er bei einer Prügelei versucht,
einem Gegner ins Herz zu stechen, sein
Messer sei aber in der Lederjacke hängen -
geblieben und der Angegriffene unverletzt.
Zur Polizei ging damals niemand,
eine Sache der Ehre für die Jungs im Wedding.
So was klären echte Männer unter
sich, auf der Straße.
Vermeintliche Ehrbegriffe wie das
Nicht-Anzeigen von Straftaten erschweren
eine adäquate Anwendung des Jugendstrafrechts
zusätzlich. „Es kommt immer
wieder vor, dass das Jugendstrafrecht
in gewissen Subkulturen ins Leere läuft,
weil Dinge intern geklärt werden“, sagt
der Direktor des Instituts für Krimino -
logie der Universität Tübingen, Hans-
Jürgen Kerner. „Selbst wenn Täter vor
Gericht landen, hat man in subkulturellen
Milieus das Problem, dass Zeugen den
Mund halten oder butterweich aussagen.“
Drei Monate nach der zweiten Verurteilung
von Onur U., im August 2011, wird
ein weiterer Vorfall aktenkundig: Wieder
hat er jemanden verletzt, der Richter ordnet
zehn Stunden „Freizeitarbeit“ an.
Zur Besinnung kommt Onur U. dabei
offenbar nicht. Am 11. Oktober 2011 ist
er im Smart seiner Mutter unterwegs, er
steht im Stau, schwenkt wiederholt auf
den Fahrradstreifen, wo es zu einer Beinahekollision
mit einem Fahrradkurier
kommt. Flüche werden ausgetauscht, bis
Onur aussteigt, den Radfahrer verfolgt,
ihn gegen eine Hauswand drängt und ihm,
so stellt das Gericht später fest, einen
Fausthieb mitten ins Gesicht versetzt.
Den Jungs im Wedding schildert Onur
die Tat in anderen Worten: Sein Opfer
habe ihn beleidigt, er habe die Handbremse
gezogen und den Mann umgehauen.
„Ich hab seine Mutter gefickt“, prahlt er.
Es ist die Art von Geschichten, die
Onur U. gern im Kiez erzählt: Die Leute
sollen denken, Onur ist ein harter Kerl,
Onur ist mit den krassen Typen vom Wedding
unterwegs, Onur kennt die Türsteher
der Szene, die Dealer der Stadt. Die Leute
sollen sagen, er ist wie sein Onkel, der
vorbestrafte Koksdealer, sie sollen sagen,
seine Fäuste fliegen so schnell wie die
von seinem anderen Onkel, einem früheren
Boxchamp.
Seine Freunde sagen, Onur brauche die
Aufmerksamkeit. Die Jungs aus seinem
alten Boxclub hatten es mit ihren Fäusten
in die Profiliga geschafft, fuhren in Trainingslager
nach Wien, nach Kroatien, zu
Kämpfen bis nach Irland. Onur schaffte
es für einen Kampf nur bis nach Leipzig.
Onur träumte von einer großen Karriere
als Boxer, er wollte in die Fußstapfen
seines Onkels treten, seinen Vater
stolz machen. Onur trat im Halbschwergewicht
an, einige Zeit trainierte er im
Schul- und Leistungssportzentrum, schaffte
es an die „Eliteschule des Sports“. Das
Zentrum hat schon viele Olympiateilnehmer
hervorgebracht. Doch dafür braucht
es Disziplin, Willensstärke und Gehorsam
– Eigenschaften, die Onur, der eine Ausbildung
zur Logistikfachkraft bei der Bundeswehr
nach zwei Monaten abbrach, offenbar
fehlten.
In der Sporthalle wacht ein Poster von
Muhammad Ali über die Nachwuchs -
boxer. „Er war talentiert, aber nicht ganz
so fleißig“, sagt ein ehemaliger Trainer.
Onur quälte sich ungern, sagen andere.
Habe gern eine Pause eingelegt, wenn
der Trainer mal nicht hinschaute. Habe
über Klamotten, Frauen und Autos geredet
statt über Taktik.
Im vergangenen Jahr trat Onur bei den
Berliner Meisterschaften an. Er kam bis
ins Halbfinale. In seiner Ringecke stand
der Trainer seines Heimatclubs Verein
Schöneberger Boxfreunde 24. Der Junge
habe ihm nicht zugehört, sagt der Coach.
Die Rufe seiner Freunde am Ringrand
seien für Onur immer wichtiger gewesen.
In der letzten Runde habe er nur noch
wild um sich geschlagen, vergebens. „Er
war ein ängstlicher Boxer, er war nie ein
Großer“, sagt der Trainer. Es war Onurs
letzter Kampf im Ring.
„Onur hat nie irgendjemanden richtig
stolz gemacht“, sagt sein Freund. Sein
Vater habe an jenem Tag in den Ring
gerufen: „Onur, du bist eine Schande für
unsere Familie.“ Nach dem verlorenen
Fight meldete sein Vater ihn aus dem
Boxverein ab.
Auch zu Hause habe es immer Ärger
gegeben, glaubt einer von Onurs Kumpels
zu wissen. Auf der Suche nach Halt, nach
neuen Freunden habe er versucht, bei den
Bandidos mitzumischen, bei den Hells
Angels. Er habe die großen Drogendealer
im Kiez beneidet, aber keiner habe ihn
wirklich dabeihaben wollen. „Onur war
ein Angsthase“, sagen Bekannte. Onurs
Opfer seien meist Schwächere gewesen.
Wenn er gemerkt habe, dass seine Gegner
stärker sind, sei er unter parkende Fahrzeuge
gekrochen. „Warst du mit Onur unterwegs,
war Ärger programmiert“, sagt
einer seiner Partyfreunde.
Im vergangenen Juni muss sich Onur
vor dem Amtsgericht Tiergarten wegen
der Attacke gegen den Fahrradkurier verantworten.
Der Jugendrichter verurteilt
ihn wegen Körperverletzung in Tateinheit
mit Nötigung. Onur U. kommt für zwei
Wochen in den Dauerarrest, er muss zum
Anti-Gewalt-Seminar und den Führerschein
für zwei Monate abgeben.
Es gibt Experten, die halten solche
Anti-Gewalt-Kurse für zwecklos. „Keine
Statistik oder Studie belegt, dass diese
Angebote einen positiven Effekt auf die
Rückfälligkeit haben“, sagt Werner Sohn
von der Kriminologischen Zentralstelle
in Wiesbaden. Zwar hätten Psychologen
messen können, dass etwa die Empathiefähigkeit
während der Maßnahmen steigt.
Man wisse aber auch, dass sie anschließend
wieder sinkt.
Was also dann? Sinnvoller sei, sagt
Sohn, Wiederholungstätern ein besseres
soziales Umfeld zu verschaffen. „Selbst
beste Vorsätze halten nicht lange, wenn
jemand in seine alte Clique zurückkehrt.“
Onur U. bleibt auch nach Arrest und
Anti-Aggressions-Training derselbe. Vor
seinen berüchtigten Partynächten geht er
ins Fitness-Center, pumpt dort seine
Muskeln, lässt sich im Kosmetikstudio die
Augenbrauen zupfen, die Mitesser ausquetschen,
rasiert sich akkurat, gelt die
braunen Haare nach hinten, wirft einen
langen schwarzen Ledermantel über.
Auf Partybildern sieht man einen jungen
Mann, oft im schwarzen Hemd, ein
breites Lächeln im Gesicht und Frauen
in kurzen Röcken an seiner Seite. Friedlich
sollen solche Abende selten geendet
haben. „Nach jeder Party musste Onur
irgendeinem Opfer auf die Fresse schlagen“,
erinnert sich ein Freund.
So wie in den frühen Morgenstunden
des 14. Oktober am Berliner Alexanderplatz?
Anhand von Zeugenaussagen hat
die Polizei zumindest den groben Ablauf
des Geschehens rekonstruieren können.
Demnach feiern in jener Nacht Täter
und Opfer nur wenige hundert Meter voneinander
entfernt. Die Beschuldigten auf
der After-Show-Party des türkischen Popstars
Murat Boz in der Bar Cancun: Sie
tragen Sakkos und Lederjacken, trinken
Whiskey-Cola und tanzen zu Türk-Pop.
Die Gruppe um das spätere Opfer Jonny
K., der an diesem Abend ein Indianer-TShirt,
Adidas-Schuhe und ein Basecap mit
der Aufschrift „Last Kings“ trägt, feiert
im Mio eine große Geburtstagsparty. Hier
gibt es Wodka-Red-Bull. Die Freunde von
Onur nennen das Mio „den Edelclub von
Berlin“, sie sagen: „Da siehst du nie
Schwarzköpfe, da lassen sie uns nicht
rein.“
Getrunken wird auf beiden Partys
reichlich, es ist kurz vor vier. Im Mio wird
einem von Jonny K.s Freunden schlecht,
er muss sich übergeben, ein anderer
nimmt ihn auf den Rücken und trägt ihn
Richtung Bahnhof Alexanderplatz. Jonny
will helfen und begleitet seine Freunde.
Sie wollen den Betrunkenen schnell ins
Taxi setzen, dann ins Mio zurück.
Wenige Meter entfernt will auch Onur
weiterfeiern. Im Cancun aber habe er
nicht länger bleiben wollen, sagen seine
Freunde, es habe wieder Ärger gegeben.
Onur sei ein Schnacker, der auch gern
mal die Klappe zu weit aufreißt, wie angeblich
auch in jener Tatnacht. „Ich habe
das Mädel gefickt, sie ist eine Schlampe“,
soll er über eine der Anwesenden gesagt
haben. Die junge Frau habe daraufhin
mit ihren Cousins gedroht.
Onur habe den Club verlassen, und
dann haben sich laut Zeugenaussagen die
späteren Beschuldigten am Ausgang des
Cancun getroffen.
Zufällig kommen kurz darauf Jonny
K. und seine Freunde vorbei: K.s Begleiter,
der den betrunkenen Kumpel trägt,
kann nicht mehr. Er bittet Jonny, von der
Terrasse eines Straßencafés einen Stuhl
zu holen. Als Jonny den schwarzlackierten
Metallstuhl hinter seinen Freund
stellt und dieser den betrunkenen Kumpel
draufsetzen will, kommt Onur U.
hinzu und reißt von hinten den Stuhl
weg – so dass der Betrunkene zu Boden
fällt.
Jonny fasst Onur an die Schulter und
will ihn zur Rede stellen, doch der
schlägt – so berichten Zeugen – sofort zu:
gezielte Boxhiebe, mitten ins Gesicht,
immer wieder. „Onur ist immer der Erste,
der zuschlägt, und der Letzte, der nach -
tritt, man kriegt ihn nicht weg von seinen
Opfern“, behauptet sein Freund.
Was danach geschieht, ist noch nicht
vollständig ermittelt, die Angaben der
Zeugen sind teils widersprüchlich: So soll
ein Teil der Begleiter von Onur U. ebenfalls
auf Jonny K. eingeschlagen und ihn
getreten haben, selbst dann noch, als dieser
längst wehrlos am Boden lag.
Ein anderer Teil der Gruppe soll sich
mit K.s Freund, der den Kumpel trug,
geprügelt haben: Der Angegriffene erlitt
ebenfalls schwere Verletzungen, zahlreiche
Prellungen, eine Verletzung am linken
Auge und einen Jochbeinbruch.
Um 4.13 Uhr – Jonny K. liegt leblos
auf dem Alexanderplatz – ziehen die Angreifer
Richtung U-Bahnhof ab.
Am Nachmittag, berichten Zeugen, sei
U. noch einmal in dem Weddinger Café
aufgetaucht und habe mit der Prügelei
geprahlt. Dann sei er verschwunden – er
geht nicht mehr an sein Handy und hat
seinen Facebook-Account offline gestellt.
Onur soll gemeinsam mit seinem Vater
in die Türkei geflohen sein, in einem grünen
Mercedes Vito, mit eingebauten Mini-
Flachbildschirmen. Den Freunden, die anrufen,
erzählt seine Mutter, dass Onur
mit dem Vater dringend in die Türkei
musste. Das Strandhaus renovieren.
Bis vorigen Freitag fahndete die Polizei
noch immer nach Onur U. und zwei
seiner mutmaßlichen Mittäter, Husein I.
und Bilal K. Auch die Ermittler vermuten
Onur im Heimatland seiner Familie.
Zwei andere Beschuldigte erschienen
in der vergangenen Woche freiwillig bei
der Polizei – in Begleitung ihrer Anwälte.
Die beiden haben umfangreich ausgesagt
und durften vorerst wieder gehen. Als
Einziger der sechs Tatverdächtigen sitzt
Osman A., 19, in Untersuchungshaft.
Nach Angaben seines Verteidigers Ulrich
Dost wollte sich A. ebenfalls stellen, wurde
aber zuvor von der Polizei festgenommen.
„Nach derzeitigem Ermittlungsstand“,
so Dost, „ist nicht erkennbar, dass
meinem Mandanten der Tod des Opfers
zuzurechnen ist.“
Vorigen Mittwoch sitzen die Eltern von
Osman A. auf ihrem Sofa in einem Altbau
im Berliner Wedding, in der Küche
sind 20 Freunde der Familie, im Wohnzimmer
läuft der Fernseher, n-tv bringt
einen Bericht über die Festnahme von
Osman A. Seine Mutter bricht in Tränen
aus, seine Oma hält ein Bild des Enkels
in den Händen. „Er ist doch noch ein
Baby, er kann niemanden töten“, sagt sie.
„Mein Sohn ist ein ordentlicher Junge“,
sagt seine Mutter. „Er macht eine Ausbildung,
seinen Führerschein, er hat keine
Vorstrafe – mein Sohn kann noch nicht
einmal ein Huhn scheuchen.“
SVEN BECKER, ÖZLEM GEZER, SVEN RÖBEL,
HOLGER STARK, ANTJE WINDMANN

SPIEGEL 44/2012, S. 40-42

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Re: Die Wut eines Boxers
« Reply #1 on: May 07, 2015, 12:26:41 am »
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