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KarlMartell

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Mein Kumpel, der Islamist
« on: November 19, 2013, 09:53:32 am »
Carsten Stormer
Mein Kumpel, der Islamist


Amir weckt mich wie jeden Morgen
mit der Frage, ob ich heute mit
ihm sterben möchte. „Ich kann
dich nach Damaskus bringen.
Aber das überleben wir nicht.
Dann gehen wir gemeinsam zu
Allah, du und ich, als Märtyrer“,
sagt er mit einem freundlichen
Grinsen, als gäbe es nichts Schöneres,
als gerade möglichst schnell ins Gras zu beißen. „Nö, lass
mal, Amir“, sage ich. Denn die Nacht war kurz. Im Fernsehen
lief Dortmund gegen Malaga. Ich schüttle meinen Kopf und
den Schlaf und die Kälte aus meinen Gliedern. „Heute nicht!“
Ich will zwar nach Damaskus. Aber lebend. Amir hingegen,
22 Jahre alt, will ständig etwas unternehmen – koste es, was es
wolle. Einen Checkpoint der syrischen Armee angreifen. Oder
einfach nur die Gegend auskundschaften. So wie jetzt wieder. „Ich
will dir etwas zeigen“, sagt er, „mach schon!“ Ein Ausflug? Warum
nicht? Alles besser, als noch einen weiteren Tag auf meiner fleckigen
Matratze wegzudämmern. Es ist ein kalter Frühlingsmorgen.
Manche Bergkuppen schimmern noch weiß vom Schnee, aber
die Sonne scheint, und die Obstbäume blühen. Ein schöner Tag.
Für einen Moment vergesse ich, dass hier seit zwei Jahren ein
Bürgerkrieg mit mittlerweile Zehntausenden Toten tobt.
Amir drückt noch schnell ein paar Patronen in das Magazin
seiner Kalaschnikow, bevor er sich das Gewehr über die Schulter
wirft und ins Auto springt. Zwei seiner Kumpel begleiten uns.
Wir fahren einen Berg hinauf, immer höher, über Geröll und
Schutt. Eisiger Wind bläst über die kahlen Hänge. „Da hinten
liegt der Flughafen von Damaskus. Den nehmen
wir bald ein“, sagt Amir und zeigt nach
Süden in den Dunst. Ich gebe mir Mühe, kann
aber nichts erkennen.
In diesem Moment taucht der Hubschrauber
am Himmel auf . . .
Aber von Anfang an: Seit einer Woche hänge
ich unweit des Städtchens Horsh Arab fest,
35 Kilometer nördlich von Damaskus. Um
mich herum nur Felder, Obstplantagen und
Berge. Ich teile mir das einzige Zimmer eines
winzigen Gehöfts am Stadtrand mit Kämpfern
der Freien Syrischen Armee (FSA). Drei von
ihnen heißen Muhammad, was ich schön finde, da ich mir Namen
schlecht merken kann. Dann wäre da noch Amir, mein Fahrer und
Übersetzer, der den Krieg mit einem Videospiel verwechselt, sowie
Abu Ahmad, der Prediger, der den Koran auswendig kann und
mich zum Islam bekehren will. Fünf kampferprobte Veteranen
der Schlachten um Homs, Kusair und Hama. Sie haben mich
aufgenommen, nachdem ich kurz vor dem Ziel meiner Reise, den
heftig umkämpften Vororten von Damaskus, feststellen musste: Es
gibt kein Durchkommen. Die Armee hat das Gebiet abgeriegelt.
Ob Rebell oder Reporter – keiner kommt mehr rein. Und keiner
raus. Ausnahmen werden nicht gemacht. Schließlich sind Freund
und Feind hier sehr schwer auszumachen.
In den Nachrichten ist oft pauschal von „den Rebellen“ in
Syrien die Rede, aber „die Rebellen“ gibt es nicht. Es handelt
sich um verschiedene, oft zerstrittene Gruppen mit unterschied-
lichen Zielen. In ihren Reihen: Säkulare, Studenten, Anwälte,
Deserteure der syrischen Armee, Bauernsöhne. Die meisten
von ihnen haben sich der FSA, der größten Oppositionsarmee,
angeschlossen. Inzwischen übernehmen aber radikal-islamische
Rebellengruppen wie die Al-Nusra-Front oder Ahrar al-Scham
immer mehr das Ruder im Bürgerkrieg. Und nur eines haben all
diese Rebellen gemeinsam: Sie wollen Diktator Baschar al-Assad
stürzen. Darüber jedoch, wie sie das anstellen sollen und was danach
kommen soll, sind sie uneins. Eine islamische Demokratie
nach türkischem Vorbild? Oder ein islamistisches Kalifat mit
dem Koran als Grundgesetz und der Scharia als Rechtsprechung?
Die Jungs, bei denen ich gestrandet bin, gehören zur FSA,
bezeichnen sich aber als Islamisten. Keiner von ihnen ist älter
als 25, aber jeder hat einen schwarzen Rauschebart und kurz
geschorene Haare. Nette Kerle an sich. Keine geifernden, intoleranten
Extremisten, die alles hassen, was gegen ihre Weltsicht
geht. An Alkohol, Drogen und Sex nehmen sie aber natürlich
Anstoß. Geschlechtsverkehr? Nur mit der Ehefrau, meint Abu
Ahmad. Und da sie alle unverheiratet sind, gehen sie unbefleckt
und unbefriedigt durchs Leben. Was vielleicht erklärt, warum sie
ihre Kalaschnikows streicheln, als hielten sie Mädchen im Arm.
Endstation Sehnsucht. Es war nicht leicht hierherzukommen.
Hinter mir liegt eine abenteuerliche Odyssee, die mich
von Beirut an die libanesisch-syrische Grenze führte, wo mich
Verbindungsleute nach Syrien schleusten; illegal und ohne Visum.
Mein Ziel: Damaskus und Umgebung, das Gravitationszentrum
des Bürgerkriegs, wo sich zur Zeit meiner Reise die Rebellen
eingegraben haben und einen verbissenen Stellungskrieg
mit der syrischen Armee führen. So weit die Theorie. Denn in
Wahrheit hat die Armee, als ich ankomme,
gerade einen Ring um die Hauptstadt gezogen
und belegt die Verstecke der Rebellen ununterbrochen
mit Artilleriebeschuss und Luftangriffen.
Fliegende Checkpoints blockieren
die Zugangswege. Alles ist dicht. Und mein
Kontaktmann verspricht: Eine Einheit islamistischer
Rebellen werde mich nach Damaskus
bringen, Insch’allah. So Gott will. Aber ich
solle mir keine Sorgen machen. „Das sind ganz
nette Leute!“
Islamisten also.
„Bist du Muslim?“, fragt mich einer der
Muhammads zur Begrüßung mit stechendem Blick. Eigentlich
ein guter Zeitpunkt für eine kleine Lüge, die man in diesem
Teil der Welt auch als Selbstverteidigung interpretieren könnte.
Denn ich bin Atheist, und nur eines ist für einen gläubigen
Muslim verwerflicher, als den falschen Gott anzubeten: nämlich
gar keinen. Ich schüttele also den Kopf. „Christ?“ Auch nicht.
Seine Augen verengen sich zu Schlitzen, und er tritt so nah an
mich heran, dass ich seinen Atem spüre: „Etwa Jude?“ Mein
Adamsapfel beginnt zu tanzen, und ich krächze: „Keine Religion,
kein Gott.“ Worauf alle erstaunt die Augen aufreißen, „Al-hamdu
li-llah!“ rufen und in eine lautstarke Diskussion verfallen, die
sich anhört, als würden sie besprechen, wie sie diesen Ungläubigen
am besten ins Jenseits befördern könnten. Ich gehe vor
die Tür und rauche zur Beruhigung eine Zigarette. Irgendwann
gesellt sich Amir zu mir und pafft schweigend Rauchringe in
den Nachthimmel. Meine Hände zittern ein bisschen. Drinnen
im Zimmer wird das Gezanke immer lauter, und Amir, meine
fragenden Blicke deutend, übersetzt: „Die streiten sich gerade,
ob sie dir Hühnchen oder Lamm kochen sollen.“
Wann kann ich nach Damaskus, Amir?“ „Bukara,
insch’allah“, antwortet er. Morgen, so Gott will.
Aber das hat er schon gestern gesagt. Und vorgestern.
Und an den Tagen davor. Noch immer
werden die von den Rebellen genutzten Straßen und Schleichwege
nach Damaskus vom Militär kontrolliert. Jeden Morgen
deprimiert mich die Aussicht, wieder einen Tag in diesem Loch zu
verbringen. Mit fünf Männern auf engstem Raum, die ständig beten
oder ihre Gewehre streicheln. Strom gibt es immer nur für ein
paar Stunden, warmes Wasser gar nicht. Aber meine Islamisten-
Kumpel kümmern sich rührend um mich, kochen zweimal am
Tag, lassen mich mit ihren Gewehren auf Zielscheiben schießen,
auf denen Präsident Assad abgebildet ist, und versuchen, mich
zum Islam zu bekehren.
In unserem Gemeinschaftszimmer gehen die Gäste ein und
aus. Mal kommt eine Gruppe Kämpfer zum Beten vorbei. Mal
liefert ein Besucher eine Ladung aus dem Libanon geschmuggelter
Gewehre und Munitionskisten ab. Einmal erscheint ein Mann
mit einem Eselswagen, auf dem eine riesige Satellitenschüssel
liegt, die unter viel Trara auf dem Dach des Gehöfts montiert
wird. Das ist einerseits toll, weil es nun Internet-Zugang gibt,
andererseits ist die in der Sonne glitzernde Parabolantenne aber
auch ein leichtes Ziel für die Hubschrauber der syrischen Armee.
Das scheint aber niemanden zu stören. Facebook und Skype bieten
eine willkommene Abwechslung zum Beten
und Waffenstreicheln. Täglich, pünktlich zum
Abendessen, schaut Abdul vorbei, ein Polizist
im Dienst der syrischen Regierung, der die Rebellen
mit Informationen versorgt. Eigentlich
mag ich Besucher. Aber jeder von ihnen hat das
dringende Bedürfnis, mir seine Faszination für
Adolf Hitler mitzuteilen: „Ah, Germany! Adolf
Hitler, strong man! Very good man! Do you
like Adolf Hitler?“
Anfangs zeige ich noch demonstrative Gelassenheit,
diskutiere, versuche zu überzeugen.
„Nein, nein. Hitler bad man. Very bad.“ Ich vergleiche
Hitler mit Assad, was kurz Wirkung zeigt, aber nie lange
anhält. „Hitler not good?“, fragen sie dann mit enttäuschten
Gesichtern. Ein Bärtiger, der uns besucht und den ich noch nie
gesehen habe, lässt mich meine Beherrschung verlieren: „Salam
alaikum, magst du Adolf H…?“ Ich lasse ihn nicht ausreden,
verstoße gegen sämtliche Gebote syrischer Gastfreundschaft. Doch
meine Schimpftirade trifft, wie sich herausstellt, den Falschen: Es
ist mein Gastgeber, der Anführer der Rebellen dieser Gegend, der
unbekannte Drahtzieher, der mich einschleusen ließ, mir kostenlos
Autos zur Verfügung stellt samt Leibwache und Übersetzer. Der
einzige Mensch, den ich auf gar, gar keinen Fall anmotzen sollte.
Ich rechne mit Ärger. Aber er lächelt nur milde und entschuldigt
sich, dass er mich gekränkt habe. Als Wiedergutmachung will er
mir seine Pistole schenken. Und schon stecke ich im nächsten
Dilemma. Immerhin ist das Thema Hitler damit vom Tisch.
Abends, wenn mal wieder der Strom und somit auch Facebook
und Skype ausfallen, sitzen wir in Decken gehüllt um einen Ofen,
trinken Tee und sprechen über den Krieg und Syriens Zukunft.
Auch hier höre ich immer wieder die Frage, die mir auf all meinen
Reisen in Syrien gestellt wurde: Warum hilft uns niemand? Warum
schaut die Welt dem Töten zu? Selbst Abu Ahmad, der Prediger,
legt seinen Koran beiseite und redet mit. Vielleicht, sage ich, hat
das mit dem schlechten Image zu tun, das die Rebellen haben,
seitdem immer mehr Fanatiker nach Syrien einsickern, die eine
Welt ohne Zwischentöne schaffen wollen und das Land aufteilen
möchten in „halal“ und „haram“ – in erlaubt oder verboten,
Freund oder Feind, Paradies oder Hölle. Radikale Islamisten und
Salafisten kommen aus Saudi-Arabien, Ägypten, Katar, auch aus
Deutschland, England, Australien, um in Syrien einen heiligen
Krieg zu führen. Viele von ihnen haben sich zur Al-Nusra-Front
vereinigt, dem verlängerten Arm der irakischen al-Qaida. „Nusra“,
das heißt eigentlich Rettung und Beistand. Aber die Al-Nusra-
Krieger verachten jeden, der den Islam anders interpretiert als sie.
„Ja, wir sind Islamisten, weil wir an den Islam glauben. Aber
wir lehnen den Islam der Extremisten ab! Das sind Verrückte“, sagt
Abu Ahmad. Und schiebt nach einem Moment hinterher: „Aber
sie sind auch die Einzigen, die uns helfen.“ Zustimmendes Nicken.
„Ich will ein Syrien, in dem alle gemeinsam friedlich leben:
Sunniten, Schiiten, Alawiten, Kurden, Drusen, Christen. Und wir
wollen Assad nicht gegen eine andere Diktatur eintauschen. Dafür
haben wir nicht die Revolution begonnen“, sagt Amir.
Doch die Realität sieht anders aus. Die radikalen Islamisten
laufen der verarmten und schlecht ausgerüsteten FSA den Rang
ab. Heute weht in Städten wie Aleppo, Idlib oder Raqqa nicht
mehr die säkulare Fahne der Rebellenarmee, sondern die schwarze
Flagge der Radikalen. In den befreiten Gebieten des Nordens
sichern al-Nusra oder Ahrar al-Scham inzwischen fast die komplette
Grundversorgung der Bevölkerung, verteilen Essen, Decken,
Heizöl – und drücken nebenbei den Menschen ihre Weltsicht auf.
Eines Nachmittags steht Amir aufgeregt im Zimmer. Er
trägt ein Barcelona-Trikot. Es ist Dienstag. Champions League,
Viertelfinal-Rückspiel. „Magst du Fußball?“, fragt er. Ich nicke.
„Real oder Barcelona?“ – „Bayern und ausnahmsweise Dortmund“,
sage ich. Amir wirkt enttäuscht. „Na gut, dann schauen
wir eben heute Dortmund und morgen Bayern. Du bist unser
Gast.“ Amir überzeugt den Besitzer eines Fernsehers, Dortmund
statt Madrid zu zeigen, und organisiert einen Generator aus dem
Nachbardorf. Es gebe da nur ein kleines Problem, sagt Amir. Wir
müssten auf Schleichwegen einen Checkpoint
der Armee umfahren. „Mafi muschkillah“,
sagt Muhammad eins. Kein Problem. Dann
quetschen sich fünf Männer in Fußball-Trikots,
bewaffnet mit Kalaschnikows und Koran, ins
Auto. Als ich mit meiner schusssicheren Weste
dazukomme, klopfen sich die fünf vor Lachen auf die Schenkel
und zeigen mit dem Finger zum Himmel. Allah wird dich
schützen, heißt das. Dann brausen wir ohne Licht in die Nacht.
Zwanzig Minuten später sitzen wir im Wohnzimmer eines
Rebellen-Kommandeurs. Es ist vollgepackt mit kettenrauchenden
Malaga-Fans. Statt Bier gibt es Tee, statt Pizza Pistazien. Auf
Matratzen liegen verwundete Kämpfer. Einer zeigt stolz eine Wunde,
die ihm ein Scharfschütze zugefügt hat, glatter Durchschuss.
Dortmund gewinnt in letzter Sekunde mit 3 : 2, und am nächsten
Morgen nimmt mich Amir mit auf den Berg. Dort kreist plötzlich
dieser Hubschrauber über uns wie ein wütendes Insekt.
Anscheinend kundschaftet der Pilot die Gegend aus,
zieht Kreise, beobachtet uns. Amir und Muhammad
hüpfen, preisen Allah, zielen mit Gewehren auf den
Helikopter, der langsam davonfliegt, und rufen hinterher,
dass Assad ein Esel sei. „Hört auf mit dem Scheiß!“, rufe
ich. „Du musst keine Angst haben“, sagt Amir, „Allah wird dich
schützen, oder wir kommen als Märtyrer ins Paradies.“
Wir fahren zurück nach Horsh Arab, wo Amir eine befreundete
Familie besuchen will, und während wir im Vorgarten beim
Kaffee sitzen, schlägt die erste Granate ein. Mit einem Pfeifen
durchschneidet sie die Luft, explodiert ganz nah. Dann noch eine
und noch eine. Frauen laufen aus den Häusern, schleifen weinende
Kinder hinter sich her und suchen Schutz in Kellergewölben
oder in der Moschee. Auch Amir möchte plötzlich nicht mehr ins
Paradies gebombt werden. „Allah!“, ruft er, und wir stürzen in den
Friseurladen gegenüber. Dort quetsche ich mich mit drei anderen
Männern in die winzige Toilette, während draußen die Welt
unterzugehen scheint. Die Einschläge kommen
näher, in immer kürzeren Abständen. Eine
Granate trifft ein Nachbarhaus, Staubwolken
und Steinsplitter dringen durch die offene Tür.
Wir husten, klammern uns aneinander. Pfeifen.
Bumm. Pfeifen. Bumm. Fünf, sechs, sieben
Granaten, keine 20 Meter von uns entfernt. Die
Wände des Barbiers zittern, meine Knie auch,
und die Gedanken rasen: Wegrennen? Bleiben?
Ist der sicherste Ort der, wo eben ein Geschoss
einschlug? Oder kommt die nächste Granate
an derselben Stelle runter? Plötzlich ist es still.
Amir packt mich am Arm, zieht mich aus der
Toilette zum Auto. Wir rasen aus der Stadt auf ein Feld und dort
in einen Schuppen. Eine Stunde dauert das Bombardement von
Horsh Arab. Wie durch ein Wunder wird niemand getötet.
Am Abend putzen die Bayern Barcelona weg. Danach zappt
Amir noch auf die Nachrichten des syrischen Staatsfernsehens.
Bilder von verstümmelten und toten Menschen, meist jungen
Männern, manche haben die Hände auf den Rücken gefesselt.
Zerstörte Häuser. Jubelnde Soldaten. Eine Stimme sagt, die glorreiche
syrische Armee habe heute in Horsh Arab viele Terroristen
getötet. Dann geht dem Generator der Sprit aus.
Zwei Tage später breche ich meine Reise ab. Gerüchte, dass
Hisbollah-Kämpfer aus dem Libanon in den Krieg eingreifen,
machen die Runde. Von Straßensperren ist die Rede – und davon,
dass der Rückweg versperrt sein könnte, wenn ich länger warte.
Ich haue ab. Besser so.

(PLAYBOY August 2013, S. 106-110)

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Re: Mein Kumpel, der Islamist
« Reply #1 on: April 11, 2017, 04:38:19 am »
I never knew there was this.