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Der Islam und die Orks / Angola verbietet Islam und zerstört alle Moscheen
« on: November 25, 2013, 09:33:28 am »
African State Of Angola Bans Islam All Mosques To Be Destroyed

November 24, 2013 | Filed under: Africa,Featured | Posted by: Editorial_Staff

AFRICANGLOBE – By popular demand, Angolan authorities have taken pre-emptive action and decided to ban the Muslim religion, which they consider a cult, NOT a religion. They see what Muslims are doing to non-Muslims, especially in Africa, and are taking steps to prevent the same from happening in Angola.

In early October 2013, the Muslims living in Luanda in the municipality of Viana Zango were shocked to see the minaret of their mosque dismantled into pieces on the ground without permission. On Thursday 03 October in the morning, the Angolan authorities decided to destroy the mosque Zango located in the urban district of Viana 17 km. The governor of Luanda Bento announced in a radio spot that radical Muslims are not welcome in Angola and the Angolan government is not ready for the legalization of mosques in Angola.

And on Tuesday, November 19, the Minister of Culture, Rosa Cruz e Silva said. “Regarding Islam, the legalization process has not been approved by the Ministry of Justice and Human Rights. Therefore all mosques would be closed until further notice. “ It should be noted that the Angolan government has made closing of all mosques a priority. The only two mosques located in Luanda have already received a warning document signed by the mayor of the municipality of Viana José Moreno.

The provincial governor of Luanda, Bento Bento, said on the airwaves of local radio that “radical Muslims are not welcome in Angola and the Angolan government is not ready for the legalization of mosques.” Minister of Culture, Rosa Cruz e Silva explained that the law on freedom of religion will be reviewed given the current national context , noting that the Government will redouble its efforts to fight relentlessly against religious cults like Islam which are contrary to the customs of Angolan culture.

95% of Angola’s population is Christian. A quarter belongs to Protestant churches founded during the colonial period, including congregational evangelical church.

This decisive action taken by the Angolan head of state is based on a desire to guard against the rise of the Wahhabi ideology that has created havoc, death and destruction in Africa and elsewhere. And as rightly explained Tunisian philosopher Mezri Haddad: “Islamism and Islamophobia feed each other. Worse, long-term Islamism as an ideology destroy Islam as religion. “

According to the International Religious Freedom Report 2008, Islam in Angola is a minority religion with 80,000 – 90,000 adherents, composed largely of migrants from West Africa and families of Lebanese origin. The Muslims comprise between 2.5 to 3 percent of Angola’s overall population of 17 million people, most of them Christians.

in the last decade, but especially during the last few years the Muslim community in Angola has grown appreciably and Islamic activities have become more common in major cities. Mosques have sprung up in a number of places and Qur’anic schools have been built to provide Islamic instructions and teach Arabic language to adherents.

Public attitudes toward Islam have been generally negative. Cultural differences between Angolan and Muslim immigrants have been the basis for negative views toward Islam, as was the perceived link between Islam and illegal immigration. Since the September 11 attacks, there has been a deliberate attempt to link Muslims with terrorism. It has become a matter of routine at Luanda airport for security officers to detain Muslims arriving from Sahelian countries.

On September 1, 2008, a Muslim mob attacked non-Muslims in the community of Andulo. The school-age daughter of a deacon at one of the churches was decapitated. Forty Christians were assaulted or tortured. The mob burned three church buildings. They also went to non-Muslim houses to intimidate them or destroyed items of property. Stones were thrown at the headquarters of a local Christian project, causing some damage. An Angolan Christian leader said that the local police were unable to stop the attack and fled the scene.

http://www.africanglobe.net/africa/african-state-angola-bans-islam-mosques-destroyed/

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Artikel aus der Presse / Mein Kumpel, der Islamist
« on: November 19, 2013, 09:53:32 am »
Carsten Stormer
Mein Kumpel, der Islamist


Amir weckt mich wie jeden Morgen
mit der Frage, ob ich heute mit
ihm sterben möchte. „Ich kann
dich nach Damaskus bringen.
Aber das überleben wir nicht.
Dann gehen wir gemeinsam zu
Allah, du und ich, als Märtyrer“,
sagt er mit einem freundlichen
Grinsen, als gäbe es nichts Schöneres,
als gerade möglichst schnell ins Gras zu beißen. „Nö, lass
mal, Amir“, sage ich. Denn die Nacht war kurz. Im Fernsehen
lief Dortmund gegen Malaga. Ich schüttle meinen Kopf und
den Schlaf und die Kälte aus meinen Gliedern. „Heute nicht!“
Ich will zwar nach Damaskus. Aber lebend. Amir hingegen,
22 Jahre alt, will ständig etwas unternehmen – koste es, was es
wolle. Einen Checkpoint der syrischen Armee angreifen. Oder
einfach nur die Gegend auskundschaften. So wie jetzt wieder. „Ich
will dir etwas zeigen“, sagt er, „mach schon!“ Ein Ausflug? Warum
nicht? Alles besser, als noch einen weiteren Tag auf meiner fleckigen
Matratze wegzudämmern. Es ist ein kalter Frühlingsmorgen.
Manche Bergkuppen schimmern noch weiß vom Schnee, aber
die Sonne scheint, und die Obstbäume blühen. Ein schöner Tag.
Für einen Moment vergesse ich, dass hier seit zwei Jahren ein
Bürgerkrieg mit mittlerweile Zehntausenden Toten tobt.
Amir drückt noch schnell ein paar Patronen in das Magazin
seiner Kalaschnikow, bevor er sich das Gewehr über die Schulter
wirft und ins Auto springt. Zwei seiner Kumpel begleiten uns.
Wir fahren einen Berg hinauf, immer höher, über Geröll und
Schutt. Eisiger Wind bläst über die kahlen Hänge. „Da hinten
liegt der Flughafen von Damaskus. Den nehmen
wir bald ein“, sagt Amir und zeigt nach
Süden in den Dunst. Ich gebe mir Mühe, kann
aber nichts erkennen.
In diesem Moment taucht der Hubschrauber
am Himmel auf . . .
Aber von Anfang an: Seit einer Woche hänge
ich unweit des Städtchens Horsh Arab fest,
35 Kilometer nördlich von Damaskus. Um
mich herum nur Felder, Obstplantagen und
Berge. Ich teile mir das einzige Zimmer eines
winzigen Gehöfts am Stadtrand mit Kämpfern
der Freien Syrischen Armee (FSA). Drei von
ihnen heißen Muhammad, was ich schön finde, da ich mir Namen
schlecht merken kann. Dann wäre da noch Amir, mein Fahrer und
Übersetzer, der den Krieg mit einem Videospiel verwechselt, sowie
Abu Ahmad, der Prediger, der den Koran auswendig kann und
mich zum Islam bekehren will. Fünf kampferprobte Veteranen
der Schlachten um Homs, Kusair und Hama. Sie haben mich
aufgenommen, nachdem ich kurz vor dem Ziel meiner Reise, den
heftig umkämpften Vororten von Damaskus, feststellen musste: Es
gibt kein Durchkommen. Die Armee hat das Gebiet abgeriegelt.
Ob Rebell oder Reporter – keiner kommt mehr rein. Und keiner
raus. Ausnahmen werden nicht gemacht. Schließlich sind Freund
und Feind hier sehr schwer auszumachen.
In den Nachrichten ist oft pauschal von „den Rebellen“ in
Syrien die Rede, aber „die Rebellen“ gibt es nicht. Es handelt
sich um verschiedene, oft zerstrittene Gruppen mit unterschied-
lichen Zielen. In ihren Reihen: Säkulare, Studenten, Anwälte,
Deserteure der syrischen Armee, Bauernsöhne. Die meisten
von ihnen haben sich der FSA, der größten Oppositionsarmee,
angeschlossen. Inzwischen übernehmen aber radikal-islamische
Rebellengruppen wie die Al-Nusra-Front oder Ahrar al-Scham
immer mehr das Ruder im Bürgerkrieg. Und nur eines haben all
diese Rebellen gemeinsam: Sie wollen Diktator Baschar al-Assad
stürzen. Darüber jedoch, wie sie das anstellen sollen und was danach
kommen soll, sind sie uneins. Eine islamische Demokratie
nach türkischem Vorbild? Oder ein islamistisches Kalifat mit
dem Koran als Grundgesetz und der Scharia als Rechtsprechung?
Die Jungs, bei denen ich gestrandet bin, gehören zur FSA,
bezeichnen sich aber als Islamisten. Keiner von ihnen ist älter
als 25, aber jeder hat einen schwarzen Rauschebart und kurz
geschorene Haare. Nette Kerle an sich. Keine geifernden, intoleranten
Extremisten, die alles hassen, was gegen ihre Weltsicht
geht. An Alkohol, Drogen und Sex nehmen sie aber natürlich
Anstoß. Geschlechtsverkehr? Nur mit der Ehefrau, meint Abu
Ahmad. Und da sie alle unverheiratet sind, gehen sie unbefleckt
und unbefriedigt durchs Leben. Was vielleicht erklärt, warum sie
ihre Kalaschnikows streicheln, als hielten sie Mädchen im Arm.
Endstation Sehnsucht. Es war nicht leicht hierherzukommen.
Hinter mir liegt eine abenteuerliche Odyssee, die mich
von Beirut an die libanesisch-syrische Grenze führte, wo mich
Verbindungsleute nach Syrien schleusten; illegal und ohne Visum.
Mein Ziel: Damaskus und Umgebung, das Gravitationszentrum
des Bürgerkriegs, wo sich zur Zeit meiner Reise die Rebellen
eingegraben haben und einen verbissenen Stellungskrieg
mit der syrischen Armee führen. So weit die Theorie. Denn in
Wahrheit hat die Armee, als ich ankomme,
gerade einen Ring um die Hauptstadt gezogen
und belegt die Verstecke der Rebellen ununterbrochen
mit Artilleriebeschuss und Luftangriffen.
Fliegende Checkpoints blockieren
die Zugangswege. Alles ist dicht. Und mein
Kontaktmann verspricht: Eine Einheit islamistischer
Rebellen werde mich nach Damaskus
bringen, Insch’allah. So Gott will. Aber ich
solle mir keine Sorgen machen. „Das sind ganz
nette Leute!“
Islamisten also.
„Bist du Muslim?“, fragt mich einer der
Muhammads zur Begrüßung mit stechendem Blick. Eigentlich
ein guter Zeitpunkt für eine kleine Lüge, die man in diesem
Teil der Welt auch als Selbstverteidigung interpretieren könnte.
Denn ich bin Atheist, und nur eines ist für einen gläubigen
Muslim verwerflicher, als den falschen Gott anzubeten: nämlich
gar keinen. Ich schüttele also den Kopf. „Christ?“ Auch nicht.
Seine Augen verengen sich zu Schlitzen, und er tritt so nah an
mich heran, dass ich seinen Atem spüre: „Etwa Jude?“ Mein
Adamsapfel beginnt zu tanzen, und ich krächze: „Keine Religion,
kein Gott.“ Worauf alle erstaunt die Augen aufreißen, „Al-hamdu
li-llah!“ rufen und in eine lautstarke Diskussion verfallen, die
sich anhört, als würden sie besprechen, wie sie diesen Ungläubigen
am besten ins Jenseits befördern könnten. Ich gehe vor
die Tür und rauche zur Beruhigung eine Zigarette. Irgendwann
gesellt sich Amir zu mir und pafft schweigend Rauchringe in
den Nachthimmel. Meine Hände zittern ein bisschen. Drinnen
im Zimmer wird das Gezanke immer lauter, und Amir, meine
fragenden Blicke deutend, übersetzt: „Die streiten sich gerade,
ob sie dir Hühnchen oder Lamm kochen sollen.“
Wann kann ich nach Damaskus, Amir?“ „Bukara,
insch’allah“, antwortet er. Morgen, so Gott will.
Aber das hat er schon gestern gesagt. Und vorgestern.
Und an den Tagen davor. Noch immer
werden die von den Rebellen genutzten Straßen und Schleichwege
nach Damaskus vom Militär kontrolliert. Jeden Morgen
deprimiert mich die Aussicht, wieder einen Tag in diesem Loch zu
verbringen. Mit fünf Männern auf engstem Raum, die ständig beten
oder ihre Gewehre streicheln. Strom gibt es immer nur für ein
paar Stunden, warmes Wasser gar nicht. Aber meine Islamisten-
Kumpel kümmern sich rührend um mich, kochen zweimal am
Tag, lassen mich mit ihren Gewehren auf Zielscheiben schießen,
auf denen Präsident Assad abgebildet ist, und versuchen, mich
zum Islam zu bekehren.
In unserem Gemeinschaftszimmer gehen die Gäste ein und
aus. Mal kommt eine Gruppe Kämpfer zum Beten vorbei. Mal
liefert ein Besucher eine Ladung aus dem Libanon geschmuggelter
Gewehre und Munitionskisten ab. Einmal erscheint ein Mann
mit einem Eselswagen, auf dem eine riesige Satellitenschüssel
liegt, die unter viel Trara auf dem Dach des Gehöfts montiert
wird. Das ist einerseits toll, weil es nun Internet-Zugang gibt,
andererseits ist die in der Sonne glitzernde Parabolantenne aber
auch ein leichtes Ziel für die Hubschrauber der syrischen Armee.
Das scheint aber niemanden zu stören. Facebook und Skype bieten
eine willkommene Abwechslung zum Beten
und Waffenstreicheln. Täglich, pünktlich zum
Abendessen, schaut Abdul vorbei, ein Polizist
im Dienst der syrischen Regierung, der die Rebellen
mit Informationen versorgt. Eigentlich
mag ich Besucher. Aber jeder von ihnen hat das
dringende Bedürfnis, mir seine Faszination für
Adolf Hitler mitzuteilen: „Ah, Germany! Adolf
Hitler, strong man! Very good man! Do you
like Adolf Hitler?“
Anfangs zeige ich noch demonstrative Gelassenheit,
diskutiere, versuche zu überzeugen.
„Nein, nein. Hitler bad man. Very bad.“ Ich vergleiche
Hitler mit Assad, was kurz Wirkung zeigt, aber nie lange
anhält. „Hitler not good?“, fragen sie dann mit enttäuschten
Gesichtern. Ein Bärtiger, der uns besucht und den ich noch nie
gesehen habe, lässt mich meine Beherrschung verlieren: „Salam
alaikum, magst du Adolf H…?“ Ich lasse ihn nicht ausreden,
verstoße gegen sämtliche Gebote syrischer Gastfreundschaft. Doch
meine Schimpftirade trifft, wie sich herausstellt, den Falschen: Es
ist mein Gastgeber, der Anführer der Rebellen dieser Gegend, der
unbekannte Drahtzieher, der mich einschleusen ließ, mir kostenlos
Autos zur Verfügung stellt samt Leibwache und Übersetzer. Der
einzige Mensch, den ich auf gar, gar keinen Fall anmotzen sollte.
Ich rechne mit Ärger. Aber er lächelt nur milde und entschuldigt
sich, dass er mich gekränkt habe. Als Wiedergutmachung will er
mir seine Pistole schenken. Und schon stecke ich im nächsten
Dilemma. Immerhin ist das Thema Hitler damit vom Tisch.
Abends, wenn mal wieder der Strom und somit auch Facebook
und Skype ausfallen, sitzen wir in Decken gehüllt um einen Ofen,
trinken Tee und sprechen über den Krieg und Syriens Zukunft.
Auch hier höre ich immer wieder die Frage, die mir auf all meinen
Reisen in Syrien gestellt wurde: Warum hilft uns niemand? Warum
schaut die Welt dem Töten zu? Selbst Abu Ahmad, der Prediger,
legt seinen Koran beiseite und redet mit. Vielleicht, sage ich, hat
das mit dem schlechten Image zu tun, das die Rebellen haben,
seitdem immer mehr Fanatiker nach Syrien einsickern, die eine
Welt ohne Zwischentöne schaffen wollen und das Land aufteilen
möchten in „halal“ und „haram“ – in erlaubt oder verboten,
Freund oder Feind, Paradies oder Hölle. Radikale Islamisten und
Salafisten kommen aus Saudi-Arabien, Ägypten, Katar, auch aus
Deutschland, England, Australien, um in Syrien einen heiligen
Krieg zu führen. Viele von ihnen haben sich zur Al-Nusra-Front
vereinigt, dem verlängerten Arm der irakischen al-Qaida. „Nusra“,
das heißt eigentlich Rettung und Beistand. Aber die Al-Nusra-
Krieger verachten jeden, der den Islam anders interpretiert als sie.
„Ja, wir sind Islamisten, weil wir an den Islam glauben. Aber
wir lehnen den Islam der Extremisten ab! Das sind Verrückte“, sagt
Abu Ahmad. Und schiebt nach einem Moment hinterher: „Aber
sie sind auch die Einzigen, die uns helfen.“ Zustimmendes Nicken.
„Ich will ein Syrien, in dem alle gemeinsam friedlich leben:
Sunniten, Schiiten, Alawiten, Kurden, Drusen, Christen. Und wir
wollen Assad nicht gegen eine andere Diktatur eintauschen. Dafür
haben wir nicht die Revolution begonnen“, sagt Amir.
Doch die Realität sieht anders aus. Die radikalen Islamisten
laufen der verarmten und schlecht ausgerüsteten FSA den Rang
ab. Heute weht in Städten wie Aleppo, Idlib oder Raqqa nicht
mehr die säkulare Fahne der Rebellenarmee, sondern die schwarze
Flagge der Radikalen. In den befreiten Gebieten des Nordens
sichern al-Nusra oder Ahrar al-Scham inzwischen fast die komplette
Grundversorgung der Bevölkerung, verteilen Essen, Decken,
Heizöl – und drücken nebenbei den Menschen ihre Weltsicht auf.
Eines Nachmittags steht Amir aufgeregt im Zimmer. Er
trägt ein Barcelona-Trikot. Es ist Dienstag. Champions League,
Viertelfinal-Rückspiel. „Magst du Fußball?“, fragt er. Ich nicke.
„Real oder Barcelona?“ – „Bayern und ausnahmsweise Dortmund“,
sage ich. Amir wirkt enttäuscht. „Na gut, dann schauen
wir eben heute Dortmund und morgen Bayern. Du bist unser
Gast.“ Amir überzeugt den Besitzer eines Fernsehers, Dortmund
statt Madrid zu zeigen, und organisiert einen Generator aus dem
Nachbardorf. Es gebe da nur ein kleines Problem, sagt Amir. Wir
müssten auf Schleichwegen einen Checkpoint
der Armee umfahren. „Mafi muschkillah“,
sagt Muhammad eins. Kein Problem. Dann
quetschen sich fünf Männer in Fußball-Trikots,
bewaffnet mit Kalaschnikows und Koran, ins
Auto. Als ich mit meiner schusssicheren Weste
dazukomme, klopfen sich die fünf vor Lachen auf die Schenkel
und zeigen mit dem Finger zum Himmel. Allah wird dich
schützen, heißt das. Dann brausen wir ohne Licht in die Nacht.
Zwanzig Minuten später sitzen wir im Wohnzimmer eines
Rebellen-Kommandeurs. Es ist vollgepackt mit kettenrauchenden
Malaga-Fans. Statt Bier gibt es Tee, statt Pizza Pistazien. Auf
Matratzen liegen verwundete Kämpfer. Einer zeigt stolz eine Wunde,
die ihm ein Scharfschütze zugefügt hat, glatter Durchschuss.
Dortmund gewinnt in letzter Sekunde mit 3 : 2, und am nächsten
Morgen nimmt mich Amir mit auf den Berg. Dort kreist plötzlich
dieser Hubschrauber über uns wie ein wütendes Insekt.
Anscheinend kundschaftet der Pilot die Gegend aus,
zieht Kreise, beobachtet uns. Amir und Muhammad
hüpfen, preisen Allah, zielen mit Gewehren auf den
Helikopter, der langsam davonfliegt, und rufen hinterher,
dass Assad ein Esel sei. „Hört auf mit dem Scheiß!“, rufe
ich. „Du musst keine Angst haben“, sagt Amir, „Allah wird dich
schützen, oder wir kommen als Märtyrer ins Paradies.“
Wir fahren zurück nach Horsh Arab, wo Amir eine befreundete
Familie besuchen will, und während wir im Vorgarten beim
Kaffee sitzen, schlägt die erste Granate ein. Mit einem Pfeifen
durchschneidet sie die Luft, explodiert ganz nah. Dann noch eine
und noch eine. Frauen laufen aus den Häusern, schleifen weinende
Kinder hinter sich her und suchen Schutz in Kellergewölben
oder in der Moschee. Auch Amir möchte plötzlich nicht mehr ins
Paradies gebombt werden. „Allah!“, ruft er, und wir stürzen in den
Friseurladen gegenüber. Dort quetsche ich mich mit drei anderen
Männern in die winzige Toilette, während draußen die Welt
unterzugehen scheint. Die Einschläge kommen
näher, in immer kürzeren Abständen. Eine
Granate trifft ein Nachbarhaus, Staubwolken
und Steinsplitter dringen durch die offene Tür.
Wir husten, klammern uns aneinander. Pfeifen.
Bumm. Pfeifen. Bumm. Fünf, sechs, sieben
Granaten, keine 20 Meter von uns entfernt. Die
Wände des Barbiers zittern, meine Knie auch,
und die Gedanken rasen: Wegrennen? Bleiben?
Ist der sicherste Ort der, wo eben ein Geschoss
einschlug? Oder kommt die nächste Granate
an derselben Stelle runter? Plötzlich ist es still.
Amir packt mich am Arm, zieht mich aus der
Toilette zum Auto. Wir rasen aus der Stadt auf ein Feld und dort
in einen Schuppen. Eine Stunde dauert das Bombardement von
Horsh Arab. Wie durch ein Wunder wird niemand getötet.
Am Abend putzen die Bayern Barcelona weg. Danach zappt
Amir noch auf die Nachrichten des syrischen Staatsfernsehens.
Bilder von verstümmelten und toten Menschen, meist jungen
Männern, manche haben die Hände auf den Rücken gefesselt.
Zerstörte Häuser. Jubelnde Soldaten. Eine Stimme sagt, die glorreiche
syrische Armee habe heute in Horsh Arab viele Terroristen
getötet. Dann geht dem Generator der Sprit aus.
Zwei Tage später breche ich meine Reise ab. Gerüchte, dass
Hisbollah-Kämpfer aus dem Libanon in den Krieg eingreifen,
machen die Runde. Von Straßensperren ist die Rede – und davon,
dass der Rückweg versperrt sein könnte, wenn ich länger warte.
Ich haue ab. Besser so.

(PLAYBOY August 2013, S. 106-110)

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Artikel aus der Presse / Re: den Falschen geköpft....
« on: November 17, 2013, 11:18:17 am »
Kann ja schon mal passieren im Ueberschwang der Freude. Und schlussendlich hat es ja dann doch den Richtigen getroffen.
Alle sind zufrieden. Olla Mo Nacktarsch.

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Der Islam und die Orks / Salafistenlager in den Ardennen
« on: November 06, 2013, 12:47:22 pm »
 Heute, 19:13
Salafistenlager in den Ardennen: Der politische Islam trainiert seine Jünger

STIMME RUSSLANDS Am 24. Oktober berichteten belgische Medien, dass eine Gruppe junger Dschihadisten unter der Führung des in den Niederlanden wohnenden Extremisten Abou Moussa plane, in den belgischen Ardennen Trainingslager für “Glaubensgenossen” abzuhalten. Diese Nachricht, die rasch von anderen belgischen sowie internationalen Medien aufgegriffen wurde, wirkte besorgniserregend.

Im belgischen Abgeordnetenhaus wurden mehrere parlamentarische Anfragen gestellt, und dies sowohl von Politikern der Mehrheit als auch von Oppositionspolitikern.

Die belgischen Sicherheitsdienste gehen davon aus, dass es sich bei diesem “Ausflug” in die lieblichen Ardennen um wahre Ausbildungslager für künftige Syrienkrieger handele. Dutzende aktueller belgischer Syrienkämpfer hätten nach Angaben der flämischen Tageszeitung Het Nieuwsblad derartige Lager besucht und seien dort zu Kriegern ausgebildet worden.

Moussa selber dementierte das nach Bekanntwerden und gab an, er sei nicht in die Sache involviert, habe nur die Nachricht “weitergeleitet”. Dabei habe er nach Zeitungsangaben mehrfach betont, etwa 80 Prozent der belgischen Syrienkrieger persönlich zu kennen.

Moussa ist aber nach Angaben der eben zitierten Sicherheitsdienste ein guter Bekannter des belgischen Salafistenführers Fouad Belkacem, der mit seiner mittlerweile – nach eigenen Angaben – aufgelösten Organisation Sharia4Belgium, einem Ableger der gleichnamigen britischen Terrorpredigerorganisation Sharia4UK, die Gemüter in den belgischen Großstädten Brüssel und Antwerpen mehrfach kräftig erhitzt hat.

Belkacem wurde dieses Jahr wegen Volksverhetzung und Bedrohungen rechtskräftig zu einer Gefängnisstrafe und einer Geldstrafe verurteilt. Seit einiger Zeit fungiert er zudem nicht mehr als offizieller Sprecher der (selbstaufgelösten) Extremistenorganisation.

Krieger gegen Assad

Man kann diese neueste Entwicklung nicht von der ganzen Problematik der Syrienkrieger trennen, die besonders aus Belgien zu Dutzenden zugleich nach Syrien in den Bürgerkrieg und in das militärisch-religiöse Abenteuer ziehen.

Viele kamen dabei schon ums Leben. Einige kehrten zurück, wie der junge Salafist Jejoen Bontinck, der am 18. Oktober bei seiner Rückkehr nach Belgien sofort festgenommen wurde. Anderen Heimkehrern ging es genauso, und mehreren Familien von Syrienkriegern wurden die Sozialleistungen gestrichen.

Besonders drei flämische Bürgermeister taten sich bei der gesellschaftlichen, gerichtlichen und polizeilichen Ahndung dieser Syrienkrieger hervor: Der flämisch-konservative Bürgermeister von Antwerpen, Bart De Wever (N-VA), der liberale Bürgermeister von Mecheln, Bart Somers (OpenVLD), und der sozialistische Bürgermeister der fast an eine brasilianische Favela erinnernden ehemaligen Industriestadt Vilvoorde nahe Brüssel, Hans Bonte (SP.A).

Da diese Maßnahmen mittlerweile den Ring um die Syrienkrieger, ihre Angehörigen und ihre Netzwerke von Unterstützern zu schließen beginnen, wächst die Nervosität und der Hass bei den radikalen Salafisten.

Wachsende Drohkulisse

Am 29. Oktober wurde die Antwerpener Innenstadt aufgeschreckt durch eine Bombenmeldung, die gegen die Antwerpener Universität gerichtet war. Am selben Tag erhielten die besagten Politiker De Wever und Bonte sowie der flämische Rechtspopulistenführer Filip Dewinter (VB) Todesdrohungen.

Nach Angaben der belgischen Sicherheitsdienste in den flämischen Tageszeitungen Gazet van Antwerpen und Het Belang van Limburg kamen sowohl die Bombenmeldung als die Todesdrohungen aus Kreisen der belgischen Syrienkrieger.

Wie das alles weitergehen wird, lässt sich schwer einschätzen. Dass aber in den belgischen Ballungszentren sowie mittlerweile in großen Teilen Europas der Konflîkt wächst und die Stimmung weiter gährt, ist aber “bombensicher”. Man entschuldige das Wortspiel.

Wenn dann den europäischen politischen Eliten das Geld, das immer weniger vorhanden ist, um soziale und unterschwellige ethnische Spannungen auszugleichen, völlig ausgeht, dann wird es erst richtig losgehen.
Jürgen Branckaert

http://german.ruvr.ru/2013_11_06/Salafistenlager-in-den-Ardennen-Der-politische-Islam-trainiert-seine-Junger-1472/

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Es ist wie der Fluch rohstoffreicher Länder, denn fast alle diese Länder werden entweder von Diktaturen militärischer, religiöser oder schlicht geldgieriger Fasson oder von Oligarchien regiert und sind in Wahrheit arm dran. Warum? Die Elite dort braucht keine Bürgergesellschaft, nicht einmal Bürger, wenn der Zaster direkt aus der Erde unter ihren Füßen sprudelt. Hier bei uns läuft es etwas anders, aber nicht viel anders. Deutschlands wertvoller Rohstoff ist weder Wissen noch seine klugen Köpfe, sondern Steuereinnahmen.

Von den rund 50 Mio. Steuerpflichtigen im deutschen Lande bezahlen 25 Mio, also die Hälfte fast überhaupt keine Steuern. Ihr Beitrag zum Gesamtsteueraufkommen beträgt lediglich 5% (10 Mrd. Euro). Denen gehen Steuererhöhungen, irgendwelche Phantastilliarden für Rettungsschirme, gar Enteignungen vom Privatvermögen zugunsten von Sozialparasiten oder Parasitenstaaten, Sozialklimbim noch und nöcher und Wohltaten für alles und jeden am Arsch vorbei. Sie löhnen es ja nicht. Und sie besitzen viel zu wenig, als daß man ihnen noch was wegnehmen könnte. Anders ausgedrückt, sie sind die idealen Wähler. Ihnen können die verlogenen Politköpfe straf- und folgenlos was von der angeblich nicht vorhandenen "Sozialen Gerechtigkeit" und der "bunten Republik" erzählen und nebenbei nicht nur unterschwellig, sondern ganz offen an ihre Neidgefühle appellieren. Da diese 25 Mio keine Nachteile zu befürchten haben, geschweige denn die geringste Ahnung davon, wie und wie schwer Wohlstand zu schaffen ist, werden sie rufen: Jawohl, rupft die reichen Schweine!

Das "reiche Schwein" gehört zu den anderen 25 Mio und kommt für 95 % des Steueraufkommens auf! Schon wer mehr als brutto 2300 Euro pro Monat verdient, gehört steuerlich zu den Mittel- und Gutverdienern. Aktuell beträgt der Spitzensatz 42 % und wird ab zu versteuerndem Einkommen von 4406 Euro/Monat (52 882 Euro/Jahr) fällig. Das ist lediglich das Zweifache des Durchschnittslohns. Zum Vergleich: Vor 53 Jahren wurde der Spitzensteuersatz erst beim 18-Fachen des Durchschnittslohns verlangt – übertragen auf heute wären das rund 552 000 Euro.

Es kommt aber noch ein pikantes und oft verschwiegenes Detail hinzu: Von diesen "reichen Schweinen" arbeitet die Hälfte direkt oder indirekt selber für den Staat, wird entweder unmittelbar vom Staat bezahlt, oder sein Arbeitsplatz ergo sein Wohlstand und Vermögen wären ohne Subventionen, überflüssige Sozial- und Umweltgesetze, Rentenbeschußung, Kulturförderung usw. undenkbar. Das heißt in Wahrheit bezahlt auch diese Riesenschar keine Steuern, sondern lebt von derselben, bzw. die Steuern, die sie formal abdrückt, sind lediglich als eine Verrechnung zu verstehen, gleichgültig, ob ihre Arbeit notwendig ist oder nicht.

Das gesamte Steuer- und Abgabenaufkommen wird in Deutschland von zirka 13 Millionen Menschen gestemmt! Etwa jeder achte Bürger also wird herangezogen, um die ungeheuerliche Summe von etwa einer halben Billion € jährlich (einschließlich Unternehmens- oder Verbrauchssteuern und andere Märchensteuern) für diesen Kackstaat aufzubringen. Die anderen sieben wissen nicht einmal, wo das Finanzamt in ihrer Stadt steht, geschweige denn für welchen Blödsinn die dort die Megakohle verballern.

6
Er legt auf, schaltet den Fernseher aus, zieht die Vorhänge auseinander und öffnet das Fenster. Ein infernalisches Getöse prallt ihm entgegen. Und eine unglaubliche Gestankmixtur, zusammengesetzt aus Autoabgasen, Müllfahnen und aufsteigendem Fäkaliengeruch aus offenen Gullys. Vielleicht ist es in der Hölle wärmer, aber auch diese jenseitige und frostige Abart kann mit dem Original recht gut mithalten. Drei Einfallstraßen münden in den Platz vor der Mietskaserne. Die Sicht ist wie von schmutzigem Tüll behängt, so schlecht steht es mittlerweile um die Luftqualität. Es gab einmal eine Zeit, und er kann sich daran erinnern, obwohl er damals noch ein halbes Kind gewesen war, da machte sich alle Welt Sorgen um die Umwelt. Umwelt oder Umweltschutz besaßen den Klang von etwas Sakralem. Man befürchtete sogar eine menschengemachte Klimakatstrophe. Die Regierung tat mittels strenger Gesetze sehr viel, um ihren Bürgern die Angst zu nehmen. Heutzutage besitzen die meisten Autos, die eigentlich mehr Schrotthaufen sind, nicht einmal mehr einen Auspuff, geschweige denn einen Katalysator. Was aus dem sogenannten TÜV geworden ist, weiß kein Mensch. Mit der allgegenwärtigen Bestechung, die für islamische Gesellschaften so selbstverständlich ist wie die schlechte Luft zum Atmen, der Einschüchterung von Amtspersonen mit dem Hinweis auf Zugehörigkeit zu einem mächtigen Clan oder einer besonders frommen Familie oder ganz einfach mit der Drohung von nackter Gewalt sind nicht nur die Umwelt-, sondern so ziemlich alle Gesetze der Zivilisation außer Kraft gesetzt. Es gilt das Gesetz der Scharia, und im Koran steht nichts von Umweltschutz.

Selbst durch den stinkigen Dunst fallen einem sofort ein paar prägnante Dinge auf. Zunächst natürlich die Frauen, obwohl sehr wenige von ihnen auf den Straßen zu sehen sind. Vielleicht hat die gestrige Folge von “Schande” bei ihnen einen besonders nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Vielleicht aber ist es auch der “Böse Blick”, der sie zu Hause hält und den Ärzte in früheren Zeiten als Depression diagnostizierten. Die überwiegende Mehrheit der weiblichen Welt leidet inzwischen wegen der Freudlosigkeit ihres Alltags, Gewalt, sexueller Dauerverfügbarkeit, der Auslöschung des eigenen Ichs, kurz ihres mustergültigen muslimischen Hundelebens unter der klinischen Schwermut.

Die Burka, die Ganzkörperverschleierung mit einem Sehnetz vorm Gesicht, hat sich in Eurabia als Modetrend nie so richtig durchsetzen können. Die meisten Frauen oder ihre Besitzer, die sie in modischen Dingen mit einem Ledergürtel in der Hand beraten, bevorzugen den iranischen Stil. Ein bis zum Boden reichender dunkler Staubmantel oder eine Art Schleierkleid, ein auslandendes Kopftuch und stets ein Lappen vorm Gesicht. Sogar die Türkinnen favorisieren diese Linie. Und nicht zu vergessen die Frauen der Ungläubigen, die eigentlich Freiwild für die islamischen Männer sind, sich jedoch seit der Einführung der Scharia ebenfalls solcherweise kleiden müssen. Ihr Glück, denn so sind sie vor sexuellen Nachstellungen einigermaßen sicher.

Häufig führen sie Kinder an der Hand, die dem Augenschein nach behindert sind. Mongoloide, Verkrüppelte, Schwachsinnige, Verwirrte. Es ist eine traurige Prozession von kleinen Mißgestalteten, die Jahr um Jahr immer größer wird, weil Muslime hauptsächlich Verwandte ersten oder zweiten Grades heiraten, um so den archaischen Sippenzusammenhalt zu stärken. Selbst Kinder, die äußerlich intakt wirken, scheinen wegen ihrer unfaßbaren Aggressionsbereitschaft und dem völligen Unvermögen zum rationalen Handeln an der Schwelle zu einer Geisteskrankheit zu stehen.

Die männlichen Erwachsenen offenkundig nicht minder. Ausgestattet mit dem Selbstbewußtsein, daß sie die neuen Herren der Welt sind, was ein Irrtum ist, denn in Wahrheit stellen sie nichts weiter als ein leicht manipulierbares, spontan entflammbares und bei Bedarf als Kanonenfutter einsetzbares Material in Händen von Geistlichen dar, stolzieren sie die Straßen entlang wie um das Vielfache ihres Körpervolumens aufgeblasen. Doch der Hauptgrund, weshalb sie so zahlreich die Straßen bevölkern und ziellos auf- und abwandern, ist schlicht und einfach Langeweile. Der Steuersatz und die Abgabenlast betragen inzwischen bis zu achtzig Prozent des Bruttolohns und des Gewinns bei Selbständigen, um einen Sozialstaat von titanischem Ausmaß zu finanzieren. Das Muslimregime versorgt jeden Einzelnen und jede Familie mit üppigen Transferleistungen, die Clanältesten sogar mit Posten, die geschaffen wurden, um der Devise “Keine Arbeit, trotzdem Geld” zu genügen. Deshalb muß niemand wirklich arbeiten, es sei denn er verfolgt eine Karriere im inneren Zirkel des theokratischen Staatsapparates. Es ist wie Zauberei, und wie in einem Märchen aus Tausendundeine Nacht kommen sich die Söhne Mohammeds auch vor.

Die Sache hat nur einen Haken. Theoretisch gelten die Sozialgesetze auch für die Christen im Land, also für die Mehrheitsbevölkerung. Der Grund, weshalb die Einheimischen trotzdem keinen einzigen Islam-Euro vom Sozialkuchen abbekommen, ist so einleuchtend wie schlicht. Nachdem alles Geld unter den Muslimen verteilt worden ist, bleibt nichts mehr übrig. Die neue Verfassung aus dem Jahre 2025 sieht die Bevorzugung von Menschen islamischen Glaubens vor. Ein Übertritt in den einzig wahren Glauben ist erlaubt, und neunundneunzig Komma neunundneunzig Prozent der Autochthonen würden dafür ihren Jesus nicht nur noch einmal, sondern täglich ans Kreuz nageln, um ihrer Hungerleider-Existenz zu entfliehen. Doch sieht die Lage leider, leider so aus, daß Konvertiten quasi als Muslime zweiter Klasse vom Sozialtrog ausgeschlossen sind. Da sie auch daran gehindert werden, das Land zu verlassen, bleibt den Einheimischen nichts anderes übrig, als sich in ihr Sklavendasein zu fügen. Wie es zu diesem elenden Zustand kam, ist eine lange und ziemlich komplizierte Geschichte. Er möchte darüber jetzt nicht weiter nachdenken.
Akif Pirinçci: “Der Islam gehört zu Deutschland wie ein Gummiknüppel in meinen Arsch!”

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Akif Pirinçci: “Der Islam gehört zu Deutschland wie ein Gummiknüppel in meinen Arsch!”

Ich sage es unmißverständlich: Wenn all das Gesagte als dummes Geschwätz eines versoffenen Schriftstellers abgetan werden sollte, wird das unten folgende Szenario schon in ungefähr fünfzehn Jahren für Deutschland und Resteuropa gelten. Man denke nur 15 Jahre zurück, wo wir mal standen, und wie es heutzutage in unseren Städten und Straßen aussieht. Kraft meines prophetischen Geistes versetze ich mich nun in einen in dieser Zukunft lebenden Deutschen hinein, vielleicht in meinen eigenen Sohn, der dann so Allah will über Dreißig sein wird. Es handelt sich übrigens bei dem Beschriebenen keineswegs um das Produkt einer blühenden Phantasie, sondern um bereits heute existente Tatsachen, die allerdings collagenartig aus islamisierten Ländern stammen. Und aus Skandinavien, das jede Grausamkeit des Islam hündisch abnickt. Es ist sozusagen eine Hochrechnung für Deutschland …

(Auszug aus Akif Pirinçcis im Februar 2014 erscheinenden Buch “Deutschland, Deutschland, unter alles”)

… Er öffnet die Augen und hört den Grauensgesang immer noch. Diesmal nicht im Traum, sondern ganz real, so wie er ihn Tag für Tag hört, fünfmal am Tag. Der aggressive Gesang ist wie chronisches Sodbrennen, das in Intervallen seine Intensität ändert. Wie jeden Morgen ist er schweißgebadet und unendlich traurig. Er weiß nicht, wann es mit dieser elenden Traurigkeit angefangen hat. Davor oder danach?

Während der Muezzin draußen sein über erstklassige Lautsprecher verstärktes Geblöke zu einer Art Arie hochschraubt, die sich so anhört, als ersticke jemand qualvoll an einer Gräte, erhebt er sich vom Bett. Sein Zimmer in der schier abbruchreifen, nach gebrutzelten Innereien und ranzigem Fett stinkenden Mietskaserne ist klein und mit dem Allernötigsten ausgestattet. Ein Tisch, ein Stuhl, ein Schrank, ein alter Fernseher, Kisten hier und dort, alles Müll. Er kann sich kaum erinnern, seit wann sich diese Gegenstände in seinem Besitz befinden. Die fleckigen Wände sind kahl, von der Decke baumelt eine nackte Glühlampe herunter. Eine Spinne in ihrem außergewöhnlich kunstvoll gesponnenen Netz beobachtet ihn aufmerksam aus einem Mauerwinkel mit abgefallenem Putz. Die Vorhänge sind heruntergelassen.

Es ist Punkt sechs Uhr morgens am fünfzehnten November im Jahre 2030 in einer mitteleuropäischen Großstadt. Natürlich besitzt das Land einen Namen, und zwar Deutschland, und auch der Name der Stadt ist bekannt. Doch die ursprünglichen Namen sind nicht nur aus dem allgemeinen Bewußtsein getilgt, sondern es ist bei Androhung von Peitschenhieben verboten, sie in der Öffentlichkeit auszusprechen, weil sie nicht muslimisch klingen und zwangsläufig eine Beleidigung des Propheten darstellen. Seltsamerweise keine Folge durch die Einführung der Scharia, sondern der Ausweitung der Antidiskriminierungsgesetze aus dem Jahre 2023 durch die EU. Es ist eines der frostigsten November, den man in Eurabia erlebt hat. Die Temperatur schwankt zwischen zwei Grad Celsius am Tag und Minus sechs in der Nacht.

Ohne das Licht einzuschalten, verläßt er in Unterhose das Bett, begibt sich zur Küche, füllt sich aus dem Hahn ein Glas Wasser und trinkt es in einem Zug leer. Dann kehrt er ins Zimmer zurück und stellt den Fernseher an. Darin läuft die Wiederholung von “Schande” vom gestrigen Abend. Es ist vielleicht die hundertfünfzigste Folge, vielleicht aber auch die zweihundertste oder dreihundertste. Den Überblick zu behalten fällt schwer. Die beliebteste TV-Serie auf dem Kontinent, ausgestrahlt in allen möglichen Sprachen, außer natürlich in einer europäischen, handelt von der jungen Fatma, die einst ihrem Onkel schöne Augen gemacht hat und von diesem daraufhin prompt vergewaltigt wurde (Folge 1). Als die Schande auffliegt, hat man großes Verständnis für das Opfer, also den verführten Onkel, und Fatma wird von ihrer Familie verstoßen. Seitdem befindet sich die Gute auf einer Odyssee durch Eurabia, und vertraut sich immer wieder unterschiedlichen Männern und Familien an. Der Straßenfegereffekt der technisch eher auf einem armseligen Wackelkamera-Niveau produzierten Serie besteht darin, daß die Hauptfigur in jeder Folge mindestens einmal vergewaltigt wird, bisweilen über eine Viertelstunde hinweg und nicht selten von mehreren Männern. Ein Off-Kommentator spricht dabei im salbungsvollen Ton eines Imams Ermahnungen, religiöse Traktätchen, vor allem aber Warnungen an die Frauen, auf daß sie vom rechten Pfad ihres Hundelebens nicht abweichen sollen, weil es ihnen sonst genauso ergehen könnte wie der bemitleidenswerten Fatma. Natürlich werden keine Details gezeigt. Die mit liebevollen Charaktermerkmalen ausgeschmückten Vergewaltiger, an deren Türen Fatma immer wieder anklopfen muß, scheinen auf dem wortwörtlichen Höhepunkt einer jeder Folge wegen des Schleierhandikaps der Provokateurin eher ein Bettlakengespenst im Fotonegativ zu bespringen als ein Objekt der Begierde. Und doch ist das Ganze ein Porno für die ganze Familie. Unter dem Deckmantel eines Sittengemäldes wird ein Drohszenario für widerspenstige Frauen aufgebaut, während man gleichzeitig der mehrheitlich von sexuellen Frustrationen geschüttelten männlichen Zuschauergruppe signalisiert, wie die einzig wahre Sexualität für den frommen Muslim auszusehen hat. Sogar die Kinder sind begeistert. In einem bestimmten Punkt unterscheidet sich der Quotenkracher von den Fernseherfolgen des alten Europa jedoch gewaltig. Man kennt weder den Namen noch die Identität der Hauptdarstellerin. Eine sehr weise Entscheidung der Produktionsfirma, kämen sonst vielleicht glühende männliche Fans noch auf die Idee …

Sein Handy auf dem Nachtschränkchen vibriert, und er führt ein kurzes Gespräch mit einem Freund. Ob eine Verbindung steht, ist in diesen Tagen ein Glücksfall, weil es immer weniger Weiße gibt, die die Mobilfunk-Technologie beherrschen. Vielleicht aber ist es auch ein stiller Protest der autochthonen Techniker. Sie sind gezwungen, für einen Hungerlohn die gesamte Telekommunikation-Infrastruktur des Muslimreiches aufrechtzuerhalten, doch wie es aussieht, verweigern sich immer mehr von ihnen und nehmen lieber eine Drecksarbeit in Kauf, damit endlich das Quasi-Sklavensystem auseinanderfliegt. Es werden jetzt für Produktion und Wartung der Computer- und Sendeanlagen vermehrt Muslime angeworben. Was natürlich irgendwie drollig ist und das Chaos erst recht komplett macht. Mangels Auffassungsgabe und wegen der pausenlosen Allahpreiserei stehen muslimische Männer mit jeder Art von Technologie auf Kriegsfuß und simulieren ein Studium oder einen Beruf eher als daß sie sie wirklich ausüben. In den letzten Dekaden hat ohnehin keine technische Innovation mehr stattgefunden. In ein paar Jahren, so glaubt er, wird man wieder auf das Fräulein vom Amt zurückgreifen müssen. Falls Telefone dann überhaupt noch existieren.


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Artikel aus der Presse / Im Gespraech mit Akif Pirincci
« on: November 03, 2013, 08:07:45 am »
Im Gespräch mit Akif Pirinçci: “Am Ende werden sich die Deutschen in den „Islam“ integrieren, nicht umgekehrt.”
Rainer Ton | 23. September 2013

Akif Pirinçci wurde am 20. Oktober 1959 in Istanbul geboren. Er kam 1969 mit seinen Eltern nach Deutschland. Pirinçci ist Autor mehrerer Bücher und publiziert seit 2012 auf dem Blog Die Achse des Guten (Verweis: http://www.achgut.com). Er verfasst islamkritische Texte und warnt immer wieder vor islamischen Organisationen und deren zunehmendem Einfluss in Deutschland. Akif Pirinçci verfasst aber auch allgemeine gesellschaftskritische Texte, die sich mit dem Phänomen der „politischen Korrektheit“ beschäftigt.

Wanus: Sehr geehrter Herr Pirinçci, zunächst vielen Dank, dass Sie sich unseren Fragen stellen. Sie finden oft einfache, klare und harte Worte, wo andere um den heißen Brei reden. Sind wir zu einem Volk von Weicheiern und Duckmäusern – gerade auch in der politischen Publizistik – geworden?

Akif Pirinçci: Sie kommen der Sache mit „gerade auch in der politischen Publizistik“ schon sehr nahe. Es gibt hierzulande inzwischen einen über dem öffentlichen Diskurs schwebenden Verhaltensgott, der in der Tat von den grün links versifften Medien heraufbeschworen wurde und von dem alle zu wissen glauben, was er zu hören wünscht. Bei jedem öffentlichen Ereignis streckt jeder erst mal den Kopf in die Luft, insbesondere die Journaille aus der zweiten Reihe, erschnuppert, woher der Wind weht, und wenn die Richtungsangabe der Hauptwindmacher festzustehen scheint, läuft der Mainstream in diese Richtung. Es ist eine Mischung aus Feigheit, Doofheit, Phantasielosigkeit und der Annahme, daß alles, was aus der gutmenschlichen Ecke kommt, in Ordnung sei.

Ich gebe Ihnen ein kleines Beispiel. In Berlin haben ganz offenkundig Irre, die von Irren in den Senat gewählt worden sind, auf Steuerzahlers Kosten eine öffentliche Sondertoilette für Irre errichtet, die nicht wissen, welchem Geschlecht sie angehören. Eigentlich ein (teurer) Witz. Aber es wird nicht gelacht, höchstens mit satirischer Feder etwas geschmunzelt. Und anstatt der Pflicht der Presse nachzukommen und diese ungeheuerliche Geldverbrennung zu rügen, startet man allen Ernstes eine öffentliche Diskussion über Geschlechterrollen und -zugehörigkeiten und dient sich nach und nach irgendwelchen bekloppten Theorien an, die von irgendwelchen Bekloppten in die Welt gesetzt wurden. Nun mag es in ganz Berlin tatsächlich fünf Geisteskranke geben, die nicht wissen, ob sie eine Tante oder ein Onkel sind, und einen epileptischen Anfall erleiden, wenn sie vor einer öffentlichen Toilette stehen. Doch diese lachhafte (und vermeintliche) Katastrophe zum Anlaß zu nehmen, um völlig Abseitiges und Seltenes zum alle betreffenden Regelfall hochzujazzen, stellt beispielhaft dar, wie das Spiel funktioniert. Man braucht nur Andeutungen zu Opferkult, Benachteiligung und „sozialer Gerechtigkeit“ zu machen, und alle solcherart Konditionierten halten auf der Stelle die Fresse und trauen sich nicht, die Blödsinnigkeit der ganzen Angelegenheit zuzugeben. Jeder denkt, der andere hätte von der Sache mehr Ahnung und würde sie ernst nehmen. Das ist aber nicht der Fall.

Wanus: Man möchte Ihnen wegen ihrer kritischen Texte zum Islam und zur (mangelnden) Integrationsbereitschaft vieler Muslime nicht selten einen wie auch immer gearteten „Rassismus“ oder Rechtspopulismus in die Schuhe schieben. Was sagen Sie dazu?

Akif Pirinçci: Ich kenne meine Feinde sehr genau und weiß, dass sie das eben gar nicht tun. „Rassismus“ und „Rechtspopulismus“ sind in Wahrheit rhetorische Waffen, mit dem ein Andersdenkender zum Schweigen gebracht soll. Sie sind sozusagen Abrakadabras, die, einmal ausgesprochen, den Gegner schlagartig in Lähmung versetzen sollen. Nach dem Aussprechen dieser Zauberwörter soll und muss es normalerweise folgendermaßen ablaufen: Ich gerate in Panik und beteuere, dass ich kein Rassist und Hetzer bin, sage, dass man mich missverstanden habe, rudere und nehme Aussagen zurück, relativiere sie, bis ich am Ende gelobe, so etwas nie mehr zu tun, und wieder um öffentliche, also linksgesinnte Liebe bettele. So reagiere ich aber nicht. Ganz im Gegenteil. Wenn ich angegriffen werde, greife ich den Angreifer mit doppelter Wucht zurück an und setze noch einen drauf. Und da sind die Herrschaften einigermaßen konsterniert, denn so kennen sie das Spiel gar nicht.

Es ist mir scheißegal, ob man mich einen Rassisten nennt oder eine Klobürste. Wieso soll ich denn ein Rassist sein, wenn ich sage, dass bekopftuchte und verschleierte Frauen wie ein Haufen Scheiße aussehen und die Anziehungskraft zwischen den Geschlechtern und die Sexualität wieder demonstrativ unter die Knute der Religion und des Aberglaubens zwingen wollen, als lebten wir noch in der Höhle. Und der rechtschaffene muslimische Mann kann ficken, was ihm vor die Flinte läuft, oder wie? Die Pointe ist, dass jeder, einschließlich jener, die mich als Rassist schimpfen, eine Kopftuchtante ebenso als eine ästhetische Katastrophe empfinden. Nur getrauen sie sich nicht, das zu sagen, weil denen wer ins Hirn geschissen hat. Ich schon.

Wanus: Was läuft bei der Integrationspolitik konkret falsch? Sie haben es geschafft, sind als jemand mit türkischen Wurzeln erfolgreicher Autor geworden. Warum funktioniert das bei vielen anderen – hauptsächlich islamisch geprägten – Migranten nicht?

Akif Pirinçci: In der Integrationspolitik läuft gar nix schief. Da läuft alles im Sinne der Integrationsindustrie, an der viele Schmarotzer verdienen, alles seinen tollen Gang. Das Ganze hat aber mit Integration – ein Wort, das ich aus tiefstem Grunde meines Herzens hasse – gar nichts zu tun. Vielmehr dürfte es überhaupt keine Integrationspolitik geben wie zu jener Zeit, als ich in dieses Land kam. Ich verstehe nicht, wieso Selbstverständlichkeiten solange auf den Kopf gestellt werden müssen, bis sie keinen Sinn mehr ergeben. Inzwischen dient ja sogar das inflationäre Bauen von Moscheen als Integration. Nach dem Freitagsgebet, Männchen und Weibchen schön getrennt, kommen da alle bestimmt als Goethe-und-Hölderlin-Deutsche raus. Lachhaft!

Es ist gar nix kompliziert, alles ist sehr einfach: Wenn ich mich in einem fremden Land niederlasse, passe ich mich diesem an, ich assimiliere mich. Denn ich bin ja in dieses Land gekommen, weil es offenkundig besser ist als das Land, wo ich herkomme. Sonst würde ich ja wieder zurückgehen. Logisch oder? Okay, wenn es denn unbedingt sein muss, habe ich noch meine rückständige Religion im Hinterkopf oder meine Sitten und Bräuche aus der Heimat. Aber das wächst sich in der zweiten, spätestens in der dritten Generation wieder raus. Man braucht auch keine teuren Sprachkurse, denn wenn ein Kind die Sprache des Landes, in dem es aufwächst, nicht automatisch lernt, ist es entweder behindert, oder man hofiert seine Ethnie mit so vielen Zugeständnissen, dass es diese Sprache nicht zu lernen braucht. Zum Beispiel mit dieser beschissenen Integrationspolitik.

Was die islamischen Migranten betrifft (die meisten von denen sind ja gar keine Migranten, weil sie hier geboren worden sind), so hat man inzwischen ihre religionsartige, absolut aspirituelle und sich fast ausschließlich mit der Möse der Frau beschäftigende Sekte zu einer Monstranz aufgebläht, die einen unantastbaren Charakter besitzt. Ein CDU-Bürgermeister, der sich beim Volksfest im Bierzelt volllaufen lässt und der Bedienung in den Arsch zwickt, fühlt sich als Held der Toleranz, wenn er für die „muslimischen Mitbürgerinnen“ einen reinen Frauentag im städtischen Hallenbad ermöglicht, wo sogar die Scheiben mit schwarzen Tüchern abgehangen werden. Was für ein Trottel! Da fühlt sich natürlich der Muslimmann – im Islam hat immer der Mann etwas zu sagen, egal, was sie der doofen deutschen Kartoffel vorlügen – ermutigt, noch einen Schritt weiter zu gehen und dann noch einen Schritt weiter. Man muss diesen Leuten einfach sagen: Entweder ihr spielt das Spiel nach unseren Regeln oder ihr geht dahin zurück, wo ihr euer eigenes Spiel spielen könnt.

Wanus: Glauben Sie, man würde Sie und Ihre Texte anders bewerten, wenn Sie keine türkischen Wurzeln hätten?

Akif Pirinçci: Das glaube ich nicht einmal. Es sind eher meine Bücher, die meine Gegner davor zurückschrecken lassen, mich in einen Topf mit Rechtsradikalen zu schmeißen. Obwohl meine gesellschaftskritischen Texte ziemlich berserkerhaft daherkommen, handeln die Bücher von sehr diffizilen menschlichen Facetten, auch wenn es bisweilen um Tiere geht. Die Kritiker sind da wohl ein bisschen ratlos. Wie kann so jemand, der solch ein differenziertes und humanes Gedankengut besitzt, kein Gutmensch sein? Denken sie wohl. Gewiss, das tolle Etikett „türkischstämmig“ trägt auch einen Gutteil zu ihrer Irritation bei. Eigentlich ist ihr Traumbild von einem Migranten das von dem dressierten Affen, der auf einem Fahrrädchen Kunststücke vorführt. Diese Kunststücke sind von irgendwelchen Soziologieprofessoren und politischen Geisteskranken ausgedacht worden und hören sich allesamt ganz super an – in der Theorie. Der Spaß hört aber spätestens dann auf, wenn der Affe in der Manege plötzlich vom Fahrrädchen abspringt und vor dem Kinderpublikum die Äffin zu ficken beginnt.

Wanus: Die Grünen, die Sie offenbar besonders gerne mögen, sprechen oft von Integration, betreiben aber eine Politik – wie andere Parteien auch –, die zu Parallelgesellschaften führt. Ist das Dummheit oder Berechnung? Ist die Integration von Ausländern in Deutschland gar nicht gewollt?

Akif Pirinçci: Die Grünen sind ein zweigeteilter Haufen. Auf der einen Seite stehen diejenigen, die bar einer Ideologie sind und mittels des grün und blau gefickten Mainstreams eine Karriere mit super Pensionsansprüchen machen wollen. Diese Gruppe würde sogar die legalisierte Ehe zwischen einer Frau und einem Araberhengst als erstrebenswert erachten, wenn es dem karrieristischen Nutzen dient. Auf der anderen Seite stehen wohlstandsverwahrloste Verhaltensauffällige und unfassbar Hässliche, die unter dem grünen Dach ein Zuhause gefunden haben, wo ein 120-kilo-schwere Tante was von „Veggie Day“ delirieren kann, ohne dass jemand sie auf die Diskrepanz aufmerksam macht. Die Integration von Ausländern in Deutschland ist in der Tat nicht gewollt, sondern in Wahrheit die Assimilation. Nur denken viele, dass dies mittels der Integration erfolgen würde. Das ist ein Irrtum! Am Ende werden sich die Deutschen in den „Islam“ integrieren, nicht umgekehrt. Man muss immer schön unterscheiden, wer fickt und wer gefickt wird. Das verliert man oft aus dem Blick. Obwohl, wenn beide Spaß daran haben …

Wanus: Sie bemängeln die politische Korrektheit. Mal abgesehen davon, dass wir nach Ansicht diverser Vereinigungen schon bald keine Zigeunersauce mehr essen, sondern pikante Sauce. Was nervt Sie besonders, wenn Sie das Stichwort politische Korrektheit hören?

Akif Pirinçci: Der Obergag ist ja, dass es in Wahrheit die politische Korrektheit gar nicht gibt. Die Medien, in vorderster Front die Öffentlich Rechtlichen und die politische Klasse, wollen uns nur von ihrer Existenz glauben machen. Allerdings glauben sie selbst nicht daran. Nehmen sie die Sexismus-Debatte. Wenn Frau und Mann nach deren Maßgabe einander begegnen würden, würden sie sich prima auf einem Planeten der Roboter zurecht finden, aber bestimmt nicht auf dem Planeten Erde. Bloß denkt jeder, dass der jeweils andere politisch total korrekt drauf wäre und man sich deshalb selber so verhalten müsse. Das heißt natürlich nicht, dass man sich wie das letzte Arschloch benehmen muss. Einfach den gesunden Menschenverstand einschalten und den Empathie-Modus einrasten lassen. Das genügt.

Wanus: Trotz der Hoheit von Gutmenschen im deutschen Blätterwald scheint sich gerade im Internet, dort in Blogs und sogenannten sozialen Netzwerken, immer mehr Protest gegen den Mainstream zu formieren. Führen die neuen Medien nun zur Verdummung oder sind sie Chance und Mittel zur Vernetzung letzter Reste bürgerlicher Vernunft?

Akif Pirinçci: Sowohl als auch – wie bei jedem Medium. Ich kann auf Facebook posten, dass ich seit einer Woche wieder so richtig befreiend gekackt habe, oder, was ich auch tue, ganz ausgeklügelte Texte präsentieren. Aber eins ist sicher: Die offizielle Presse wird in kommender Zeit immer mehr an Bedeutung, vor allem zahlendem Publikum, verlieren. Es ist eine Revolution, diesmal unblutig. Was bürgerliche Vernunft bedeutet, weiß ich nicht so genau. Ich sehe mich eher als Anarchist. Vielleicht habe aber ich auch in letzter Zeit zu selten in den Spiegel geschaut.

Wanus: Was wollen Sie unseren Lesern noch mit auf den Weg geben?

Akif Pirinçci: Habt mehr Sex. Selbst schlechter Sex ist besser als gar keiner. Anderseits was weiß ich schon. Jaja.

Wanus: Herr Pirinçci, vielen Dank für das Gespräch!

http://wanus.de/2013/09/23/im-gespraech-mit-akif-pirincci-am-ende-werden-sich-die-deutschen-in-den-islam-integrieren-nicht-umgekehrt/

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Artikel aus der Presse / Re: Kölner gewinnen mal wieder....
« on: November 02, 2013, 06:24:12 pm »
Volksmudschahedinische Kommunisten koennen sich ja dann in Koeln fein fetzen mit den wahren Islamern. Die 77 im Muengersdorfer Stadion antreten lassen gegen 77 von der Biervogel-Garde. Mit diesen grossen Tramontina-Macheten. Der letzte, der uebrigbleibt gewinnt ein Ticket ins Grenzgebiet Iran-Irak.

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Der Islam und die Orks / Re: Erfolgreiche Drohnenangriffe der USA
« on: November 02, 2013, 06:17:09 pm »

Die Vereinigten Staaten flogen seit 2004 fast 400 Drohnenangriffe in Pakistan. Nach Angaben einer britischen Vereinigung für investigativen Journalismus kamen dabei bis zu 3600 Menschen ums Leben, darunter - basierend auf lokalen Medienberichten - zwischen 416 und 948 Zivilisten. Die pakistanische Regierung lehnt die Angriffe mit den ferngesteuerten unbemannten Fluggeräten offiziell ab.

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http://www.spiegel.de/politik/ausland/drohnenangriff-usa-toetet-pakistanischen-taliban-anfuehrer-a-931350.html

Basieren auf den angegebenen Zahlen kamen also bei 400 Angriffen zwischen 2652 und 3184 Terroristen in ihr Weintraubenparadies und nur diese wenigen Zivilisten. Man kann sagen: Ohne Zweifel der effektivste Krieg der neueren Geschichte. Obama hat den Nobelpreis verdient.

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Artikel aus der Presse / Ich heirate einen Flüchtling
« on: October 29, 2013, 08:21:42 pm »
Debatte Asylpolitik

Ich heirate einen Flüchtling

Die deutschen Politiker zeigen sich unwillig, etwas an der Situation der Flüchtlinge zu ändern. Scheinehen sind daher notwendiger ziviler Ungehorsam.

Eine Scheinehe als Hilfe in der Not. Und als politisches Statement gegen eine herzlose Politik, der sie nicht zustimmen. – Flüchtling in einer Kirche in Hamburg.  Bild: dpa

Schlage ich dieser Tage die Zeitung auf, ärgere ich mich. Nein, Ärger ist zu schwach. Ich bin wütend und fassungslos und denke: Wie können deutsche Politiker angesichts dieser Flüchtlingskatastrophen im Mittelmeer so gnadenlos sein?

Fast 340 Menschen kamen ums Leben, als ein Flüchtlingsboot vor der italienischen Insel Lampedusa in Flammen aufging und kenterte. Kurz darauf setzte schon wieder ein Boot mit 400 Flüchtlingen einen Hilferuf ab.

Die in Seenot Geratenen waren nicht die ersten, die auf der Suche nach einem sichereren, vielleicht auch besseren Leben von Afrika nach Europa kamen. Und solange Politik und Wirtschaft in Afrika vielen Menschen eine Existenz unmöglich machen, werden sie nicht die letzten sein – egal wie lebensgefährlich die Fahrt übers Meer ist.

Was aber machen unsere Politiker? Allen voran der deutsche Innenminister Hans-Peter Friedrich von der CSU? Der traute sich schon anlässlich des ersten Bootsunglücks zu verkünden: Die bestehenden Regeln zur Aufnahme von Flüchtlingen blieben „selbstverständlich unverändert“. Die Bundesregierung sehe derzeit keinen Handlungsbedarf.

Unverändert?

SELBSTVERSTÄNDLICH?

Weiterhin wird es also die Dublin-II-Verordnung geben, die dafür sorgt, dass Asylsuchende nur in dem EU-Land einen Antrag auf Asyl stellen können, über das sie eingereist sind. Weiterhin Residenzpflicht (in Sachsen und Bayern), weiterhin Arbeitsverbot für Flüchtlinge, weiterhin keine Chancen für Menschen, die alles hinter sich gelassen und ihr Leben riskiert haben, um in Europa neu zu beginnen, um zu arbeiten, um Geld zu verdienen – und um Steuern zu zahlen.
Weiterhin also massenhaft Ertrunkene, die die Taucher vor Lampedusa bergen müssen?
Als ich Friedrichs Worte las, war ich sprachlos, aber nur kurz. Dann fasste ich einen Entschluss: Wenn die Politiker in meinem Land den Asylsuchenden nicht helfen wollen, dann mach ich es selbst: Ich heirate einen Flüchtling. Damit er hierbleiben kann. Auch wenn das verboten ist. Als Akt des zivilen Ungehorsams. Denn an der zynischen Flüchtlingspolitik, die Europa auch aufgrund der deutschen Haltung zu diesem Thema betreibt, wird sich unter einer konservativen Regierungsmehrheit auf absehbare Zeit nichts ändern.

Natürlich bin ich nicht die Erste, die auf diese Idee kommt. Aus politischer Überzeugung geschlossene Ehen haben in linken Kreisen eine gewisse Tradition. Erhebungen dazu gibt es – wie zu erwarten – nicht. Die meisten binationalen Paare heiraten zwar möglicherweise auch wegen des Aufenthaltsstatus, aber eben nicht nur, sondern weil sie einfach gern zusammen sein und -bleiben möchten. Oft ist der Vorwurf der „Scheinehe“ also nur eine Unterstellung der Behörden.

Fest steht aber auch, dass es Paare gibt, die so eine Heirat ähnlich sehen wie ich: als Mittel zum Zweck. Als Hilfe in der Not. Und als politisches Statement gegen eine herzlose Politik, der sie nicht zustimmen.

Auch als Geschäftsidee wurde diese Form der Einbürgerung längst entdeckt. Zwar gibt es hierzu ebenfalls keine Statistiken, aber es ist anzunehmen, dass ein paar Leute mithilfe arrangierter Ehen ganz gut an der Not anderer verdienen – wie immer, wenn es irgendwo einen Schwächeren gibt, der auf Hilfe angewiesen ist und dem keine andere Wahl zu bleiben scheint. „Man hört von Summen zwischen 5.000 und 10.000 Euro, die Flüchtlinge für so eine Schutzehe bezahlen“, sagt die Mitarbeiterin einer Beratungsstelle für Migranten.
„Schutzehe“ ist ein schönes Wort

Interessant am Geschäft mit der Ehe ist das asymmetrische Verhältnis, das einer solche Beziehung innewohnt. Hier ein Mensch, der in Besitz eines kostbaren Guts ist, nämlich eines deutschen Passes, der Rechtsstaatlichkeit, körperliche Unversehrtheit, Meinungsfreiheit und soziale Absicherung gewährt. Dort ein Mensch, der ebendieses Gut erlangen möchte, ein Dokument, ohne das ihm die Teilhabe an Arbeitsmarkt und Gesellschaft und die Chance auf Wohlstand verwehrt bleiben, und der bereit ist, das Menschenmögliche für dieses Dokument zu tun.

In dieser Verbindung ist der Asylsuchende maximal abhängig und dadurch erpressbar. Das zeigt schon die massive Diskrepanz in den Konsequenzen, die eine enttarnte „Scheinehe“ für die Heiratswilligen hat. Während der Asylsuchende sofort jeglichen Status verliert und mit Abschiebung rechnen muss, kommt der deutsche Partner in der Regel mit einem Bußgeld davon. „Scheinehe ist juristisch nicht nachweisbar“, sagt die Expertin. „Deshalb wird das Verfahren, das auch dem deutschen Partner droht, mithilfe einer guten Rechtsberatung meist fallen gelassen.“

Ein solch asymmetrisches, ja geradezu kolonialistisches Verhältnis besteht auch dann, wenn ich meinen Plan weiterverfolge. Heirate ich einen Flüchtling – selbstverständlich ohne dafür Geld zu verlangen –, ist er danach trotzdem von mir abhängig. Er ist auf meine Hilfe angewiesen, auf meinen guten Willen und darauf, dass ich es mir nicht irgendwann anders überlege.

Ist das ein Grund, es nicht zu tun? Meine pragmatische Antwort lautet: Nein. Verzichte ich aus moralischen Überlegungen auf meinen Plan, ist auch keinem geholfen. Man wird dieses Abhängigkeitsverhältnis später mit dem Angetrauten thematisieren müssen, um es so milde und erträglich wie möglich gestalten zu können.

Vermutlich, das war mein zweiter Gedanke, als ich die Worte des Innenministers las, ist eine solche Ehe mit ziemlich viel Aufwand verbunden. Es darf ja niemand merken, dass die Ehe nur eine „Scheinehe“ ist.
„Scheinehe“ ist ein falsches Wort

Wahrscheinlich sind ganz viele Ehen, vor allem die, die schon ein paar Jahre dauern, Scheinehen. Man ist verheiratet auf dem Papier, aus wer weiß was für Gründen, womöglich um den Anstand zu wahren oder aus Bequemlichkeit, vielleicht auch für Status und Geld. Dagegen hat niemand etwas, kann niemand etwas haben. Wenn ich aber meinen Status, nämlich meinen Aufenthaltsstatus, mit jemandem teilen möchte, weil ich Glück hatte und in Europa zur Welt kam, ein anderer aber nicht, dann wird das geahndet.

Deshalb muss ich mir eine Geschichte ausdenken und werde lügen, um ein politisches Ziel, das sich auch einige Parteien ins Programm geschrieben haben, zu erreichen. Auch meinen echten Namen kann ich nicht nennen, weil mein Plan nicht schon am Anfang scheitern soll.

Mehr noch als die entsprechenden Dokumente, die für viele schwer bis unmöglich beizubringen sind, brauchen mein Mann und ich dann eine wasserdichte Geschichte. Denn es kann sein, dass wir beim Standesbeamten, bei dem wir das Aufgebot bestellen, oder später von der Ausländerbehörde getrennt befragt werden, wenn so etwas wie ein „Scheinehe-Verdacht“ besteht.

Sehr wahrscheinlich werden wir erzählen müssen, wo und wann wir uns kennengelernt haben, wer wem den Antrag gemacht hat und wohin unsere Flitterwochen gingen. Wir werden gefakte Fotos machen, die uns gemeinsam als glückliches Paar zeigen. Wir werden uns einprägen, welche Schuhgröße der andere hat, welche Zahnpasta er benutzt, wie Eltern und Geschwister heißen und wie er seinen Kaffee trinkt.

Wir werden uns gemeinsam in einer Wohnung anmelden und dort eine zweite Zahnbürste, Kleidung und persönliche Gegenstände deponieren, falls jemand vom Ordnungsamt vorbeikommt, um zu überprüfen, ob wir auch wirklich zusammenleben. Und wir werden hoffen, dass jemand zu Hause ist, wenn das passiert, damit die Beamten nicht die Nachbarn befragen. Drei ganze Jahre lang. Erst danach erhält mein Mann eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis, und wir können das Theater beenden.

Weil ich will, dass Europa seine restriktive Flüchtlingspolitik lockert und beginnt, Asylsuchende nicht mehr als Last, sondern als Bereicherung zu begreifen, breche ich das Gesetz, muss mich verstecken, und mache dies öffentlich. Aus Protest, gegen die Gleichgültigkeit der Politik.

http://www.taz.de/!126208/

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Mitgliedervorstellung / Re: PREUSSEN
« on: October 29, 2013, 07:54:38 pm »
Und wenn Du mail-Adressen von anderen recons hast, kannst Du ihnen ja mitteilen, dass sie hier weitermachen koennen. Ich hab leider keine.

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Mitgliedervorstellung / Re: PREUSSEN
« on: October 29, 2013, 03:04:45 pm »
Moin PREUSSEN,

ja, die Reco war eines Tages nicht mehr erreichbar, so schnell hatte ich nicht damit gerechnet.

Hier ist zwar alles etwas primitiver, dafuer kostet es aber auch nix.
Willkommen also.

KM

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Wallraff ist Counterjihadi!
Wenn er sagt "in spaeteren Generationen Museum oder Begegnungsstaette" ist damit "Museum oder Bierhalle" gemeint. Moscheen oder mohammedanistische sogenannte Begegnungsstaetten wird es dann nicht mehr geben in Deutschland.

Willkommen bei der Station, Rico.

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Ist ja ein Hammer-Buch. Der deutsche Fallaci wuerde ich sagen.

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