Author Topic: Deutsche Medien: verlacht, verhöhnt, verspottet  (Read 329 times)

Kater Karlo

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Deutsche Medien: verlacht, verhöhnt, verspottet
« on: March 30, 2013, 10:34:37 am »
Deutsche Medien: Verlacht, verhöhnt, verspottet   

Die deutschen Massenmedien haben den Einfluss auf ihre Leserschaft verloren. Kaum noch ein Beitrag der den Redakteuren nicht links und rechts um die Ohren gehauen wird und kein Tag an dem der "Dritte-Macht" Anspruch der Journaille brutal immer und immer wieder scheitert.

Für die Massenmedien Deutschlands beginnt eine neue Zeitrechnung. Ihre über Jahre manipulierte und gelenkte Leserschaft folgt ihnen nicht mehr. Bild, Spiegel, Focus und viele andere Publikationen sind in ihren Meinungen isoliert und verlieren immer weiter an Boden.

Mittlerweile werden fast sämtliche Artikel durch die Leser in den Foren oder Kommentarfeldern verrissen, sofern man sich noch traut Kommentare zuzulassen. Dies unterbleibt aber immer häufiger bei brisanten Themen. Dort wo Leser-Kommentare noch zugelassen sind, werden journalistische Artikel derart ins Lächerliche gezogen, dass man sich wahrlich wundern muss. Egal ob es um die Themen Integration, Wirtschaft, Innen und- Aussenpolitik und viele Weitere geht, die Macht der Massenmedien ist zerbrochen und man steht in den Sendeanstalten und Verlagshäusern ziemlich isoliert da. Der "Stern" hat sein Forum sogar ganz eingestellt, weil man an den Meinungen seiner Leserschaft nicht länger interessiert ist und der Gegenwind den Redakteuren zuviel wurde.

Die über Jahre stetig gesteigerte Abkehr vom Volk kann kaum wieder aufgeholt werden und zeigt den Wunsch nach neuen Medien, die das Sprachrohr der Bürger sein sollen. Diese wird man nicht am Zeitungskiosk finden, sondern ausschliesslich im Internet und sie werden frei und unabhängig von den Giganten der Branche sein, die selbst nur noch die Rolle der Hofnarren für gelangweilte Zeitgenossen spielen werden.Die konzerneigenen wirtschaftlichen Interessen der Medienanstalten und Verlagshäuser und die radikale Zuwendung zu den anti-demokratischen Parteien sind zu offensichtlich geworden und für jedermann durchschaubar.

Die Deutschen haben sich von ihren Medien befreit und lassen sich nicht länger belügen und mit Halbwahrheiten von einer kleinen journalistischen Minderheit abspeisen, die sich mit ihren abstrusen Meinungen von denen des Volkes abgesetzt hat. Sie bilden, gemeinsam mit denjenigen Mitgliedern einer Gesellschaft, die eine hoch qualifizierte Ausbildung absolviert haben, eine neue Klasse, das so genannte "Incompetent fifth", "I5" , oder auch das "inkompetente Fünftel", das sich dazu berufen sieht 80 Prozent der Bevölkerung zu bevormunden und zu beherrschen.

Mit dem Machtverlust der Medien büssen auch die Parteien ihren Einfluss ein und die Machtverhältnisse verschieben sich. Der Souverän, das Volk, gewinnt an Macht während alle anderen verlieren. Neben der neuen Demo-Kultur ist dies wohl die einschneidenste Veränderung, im sich immer weiter emanzipierenden Volk der Deutschen, das sich auf dem unumkehrbaren Weg hin zur direkten Demokratie befindet.

Die ARD und ZDF: Dasselbe Video - verschiedene Berichterstattung
http://www.youtube.com/watch?v=a_fWq-jldWs&feature=player_detailpage

Zitat
Die Aufgabe der Journalisten ist es, die Wahrheit zu zerstören, gerade heraus zu lügen, zu verdrehen, zu verunglimpfen, vor den Füßen des Mammons zu kuschen und sein Land und seine Rasse um sein tägliches Brot zu verkaufen. Sie wissen es und ich weiß es.

John Swinton, (1829 - 1901), US-amerikanischer Redaktions-Chef der New York Times

Noch etwas

„Der Geheime Staatsvertrag vom 21. 5. 1949 wurde vom Bundesnachrichtendienst unter ‚Strengste Vertraulichkeit‘ eingestuft.

Danach wurde der Medienvorbehalt der alliierten Mächte über deutsche Zeitungs- und Rundfunkmedien‘ bis zum Jahr 2099 fixiert. Deutsche Medien sind also gezwungen das was sie veröffentlichen, nur so publizieren wie es die USA, Grossbritannien und Frankreich vorbestimmen.
Medienvorbehalt: http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=GeRDp-HJKCA

http://www.schweizmagazin.ch/news/ausland/4783-Deutsche-Medien-Verlacht-verh%C3%B6hnt-und-verspottet.html

Hierzu auch die Buchvorstellung  von Franziska Augstein "Der überwachte Staat":
http://www.youtube.com/watch?v=-4-IVBibZyw
« Last Edit: March 30, 2013, 10:41:28 am by Kater Karlo »

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Kater Karlo

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Re: Deutsche Medien: verlacht, verhöhnt, verspottet
« Reply #1 on: March 30, 2013, 11:49:52 am »
Man lese nur diesen Schwachfug und schaue sich die Leserkommentare an:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/agenda-2025-deutschland-steht-am-beginn-einer-langen-wachstumsphase-a-890839.html

Es bahnt sich (wörtlich) ein Wirtschaftswunder an. Die Krankenhäuser dürfen kein Personal einstellen, Lehrer werden entlassen, die Straßen sehen aus wie nach einem Krieg, die Schulen sind kurz vor dem Einsturz und Eltern müssen renovieren und putzen, die Polizei kann nur noch eingeschränkt Streife fahren, weil ihnen das Benzin rationiert wird, Bosch arbeitet in einigen Bereichen kurz, Daimler macht Milliardenverluste ...... aber ein Wirtschaftswunder bahnt sich an.
Welch ein Glück: Die Arbeitsagentur meldet, dass ab 2014 ca. 100.000 bis 180.000 Leute aus Bulgarien und Rumänien nach D kommen werden. Das sind zwar nicht genug, denn wir brauchen jährlich 200.000 davon. Lauter Fachkräfte!

KarlMartell

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Re: Deutsche Medien: verlacht, verhöhnt, verspottet
« Reply #2 on: March 31, 2013, 01:15:37 am »
Russische Medien sind manchmal nicht so seriös in ihrer Berichterstattung. Der Autor des von dem russischen Sender besprochenen Buches meint zu dem obskuren "Medienvorbehalt":


Den Frieden sichern durch Gerechtigkeit

Anmerkung zu meinem Buch „Die deutsche Karte“, LeopoldStocker-Verlag.

Zu meinem neuen Buch „Die deutsche Karte“ habe ich eine Fülle positiver Reaktionen erhalten. Darunter sind auch Leser, die meine Bemerkungen zu den Vorbehaltsrechten der Alliierten von 1949 anders interpretieren als von mir gedacht. Daher darf ich zum besseren Verständnis hierzu wie folgt Stellung nehmen:


Meine Bemerkung auf  Seite 21/22 verstehen einige Leser so, als wollte ich darlegen, dass die der Bundesregierung von den westlichen Mächten 1949 auferlegten Verpflichtungen, die „alliierten Vorbehalte“, bis heute noch Gültigkeit hätten, dass es zum Beispiel den „Medienvorbehalt“ noch gäbe und der Kanzler gegenüber den Alliierten eine Verpflichtung abgeben müsste. Das aber habe ich nicht gemeint. Mit diesen kurzen Bemerkungen hatte ich lediglich darauf  hinweisen wollen, dass es damals Vorbehaltsrechte gab, was „wohl heute kaum jemandem bewusst sein dürfte“. Tatsächlich hatten die Westmächte am 12.05.49 durch Genehmigungsschreiben ihre Zustimmung zum GG unter einer Reihe von Vorbehalten erklärt. Ein wichtiger davon war, dass dem Besatzungsrecht vom 14.5.49 der Vorrang vor dem GG zugesprochen wurde. Bis 1951 befanden sich die Westmächte noch im Kriegszustand mit Deutschland. Erst am 5.5.1955 wurde das Besatzungsstatut zwar aufgehoben, aber die deutsche „Hoheit“ durch „Notstandsrechte“ der Alliierten eingeschränkt. Dazu gehörte laut Brockhaus Enzyklopädie u.a. die politische Überwachung des Fernsprechgeheimnisses. Und die „Feindstaatenklausel“ in der UNO-Satzung hat weiterhin Gültigkeit. Ich hatte seinerzeit schriftlich die Bundesregierung gebeten, für deren Aufhebung und Deutschlands ordentliche Mitgliedschaft im Sicherheitsrat der UNO tätig zu werden. Damals wies die Bundesregierung meinen Vorschlag zurück, da unsere Interessen durch befreundete Nationen wie die USA und England ausreichend wahrgenommen würden.

Die Westalliierten haben dann erst am 1. Oktober 1990 mit einer „Suspendierungserklärung“ den Verzicht auf die bisherigen Vorbehaltsrechte ausgesprochen. Ich hatte „mehr am Rande“ schildern wollen, welche Ereignisse und Gedanken den Heimkehrer aus russischer Gefangenschaft zwischen 1949 bis zum Entschluss im Jahre 1955, wieder Soldat zu werden, bewegten. Hinsichtlich der Vorbehaltsrechte zitierte ich das sogenannte „BND-Papier“, das ich aber nicht bewerten wollte. Auch heute weiß ich nicht, ob es echt oder Fälschung ist. Letzteres kann vermutet werden. Die „alliierten Vorbehalte“, die vor dem 21. Mai 1949 festgelegt waren, sind weitgehend bekannt wie  u.a. die Einschränkungen im Schiffs- und Flugzeugbau, der Schwerindustrie usw. Es war nicht meine Absicht, mit diesem Hinweis auf die „Rechte der Alliierten“ den Eindruck zu vermitteln, als würden diese heute noch wirksam sein. Der Eindruck der begrenzten Souveränität bei  Gründung der Bundesrepublik war einer der Gründe, im Jahre 1956 wieder Soldat zu werden. Daher erschien mir der Hinweis wichtig als Teil der geschichtlichen Wahrheit.

Mir kam es darauf an, den Blick dafür zu öffnen, dass die Alliierten durch Vorbehalte vieler Art die Bundesrepublik Deutschland seit ihrer Gründung  nicht gerade gentlemanlike behandelten und es zweckmäßig sein könnte, noch mehr Archive als bisher zu öffnen. Dort ist die Wahrheit verborgen.

„Die deutsche Karte“ will kein wissenschaftliches Werk sein. Ich will „Erlebtes und Erduldetes“ erzählen. Dabei fehlen die Jahre, die ich leider in sowjetischer Gefangenschaft verbrachte.  Ich meine also: Bei Gründung der Bundesrepublik haben die Alliierten Vorbehaltsrechte erzwungen, die erst nach Jahrzehnten Stück für Stück aufgehoben wurden und die viele Bürger als Unrecht empfanden.Mit der Erwähnung dieser Rechte, die eben heute kaum jemand kennt, verbinde ich keine Kritik an deutschen Regierungen der Nachkriegszeit. Konrad Adenauer und die deutschen Politiker der „ersten Stunde“ versuchten das Mögliche!  Adenauer trat den Alliierten „auf dem Teppich“ gegenüber! Wer sonst hätte es getan?

Mich überrascht, dass die Erwähnung dieser Rechte von einigen Lesern in den Mittelpunkt der Betrachtung des Buches gestellt wurden. Mir erschienen die persönlichen Erlebnisse des Autors wie u.a. die Streichung von zwei Atomzielen auf deutschem Boden durch einen Bundeswehroffizier, die Initiative zum Beginn der deutsch-russischen Gespräche nach dem Krieg durch einen Brief an Bulganin, die Gespräche mit dem norwegischen König und dem Kronprinzen, der erste Besuch eines Generalsinspekteurs noch zu Lebzeiten von Generalissimus Franco und über die Zusammenarbeit der Nachrichtendienste doch viel interessanter. Denn: diese hatten den Rang der Einmaligkeit und wurden bisher eben nicht veröffentlicht.

Das Buch wird zum Teil leider anders ausgelegt als vom Autor gewollt. Die Bundeswehr wurde von verantwortungsbewussten Soldaten geformt, die vorher für ihr Land kämpfen mussten und die sich noch einmal in den Dienst des Landes stellten. Ihre Grundsätze der Führung haben heute noch Geltung. Natürlich lässt das Grundgesetz die Frage zu, ob heute jeder Einsatz des Soldaten gerechtfertigt ist.

Den Frieden zu sichern, ist Aufgabe des deutschen Soldaten in unserer Zeit.

Gerd-HelmutKomossa

Generalmajor a.D.


http://deutschland-heute.net/anmerkung2.html

Kater Karlo

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Schreiben einzelne Medien ihre Meldungen gleich zum Kopieren für andere? Die FAZ berichtet, was die FAZ berichtet.

Staatsminister im Kanzleramt
Eckart von Klaeden wechselt zu Daimler

28.05.2013 ·  Der Staatsminister im Bundeskanzleramt, Eckart von Klaeden, wird zur Daimler AG wechseln und nicht wieder für den Bundestag kandidieren. Dies berichtet die F.A.Z.

Der Staatsminister im Bundeskanzleramt, Eckart von Klaeden (CDU), wird nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Mittwochsausgabe) entgegen bisheriger Absichten nicht wieder für den Bundestag kandidieren. Klaeden teilte in einem Schreiben an die Mitglieder seines Kreisverbandes Hildesheim mit, er werde Ende des Jahres zur Daimler AG wechseln.

Mit dem Hinweis, er befinde sich „voraussichtlich“ in der Mitte seines Berufslebens, warb er um Verständnis, berichtet die F.A.Z.. Klaeden ist 47 Jahre alt; dem Bundestag gehört er seit 19 Jahren an. Er wird künftig von Stuttgart aus für die weltweiten Beziehungen des Konzerns zuständig sein und vor allem Kontakte in den Vereinigten Staaten, China und auch Brasilien pflegen.

Auch die Berliner Repräsentanz von Daimler ist ihm künftig unterstellt, berichtet die F.A.Z. Sein Vorgänger Martin Jäger wird vom September an deutscher Botschafter in Afghanistan.


http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/staatsminister-im-kanzleramt-eckart-von-klaeden-wechselt-zu-daimler-12198266.html

Eckhard von Klaeden galt bisher als großer Hoffnungsträger der CDU und Merkel-Vertrauter.
Vom Bundeskanzleramt geht es nun direkt in die Wirtschaft. Ein weiteres Beispiel der Verquickung von Politik, Wirtschaft und Presse.

PS:
Eckhart von Klaeden, der ältere von beiden Brüdern, ist am 18. November 1965 in Hannover geboren, evangelisch-lutherisch, wurde bereits mit 18 Jahren (1983) Mitglied der CDU, ist Korvettenkapitän der Reserve, war 2006-2010 Bundesschatzmeister (!) der CDU, und ist jetzt (seit Oktober 2009) Staatsminister bei der Bundeskanzlerin.

Dietrich von Klaeden, geboren 1966, war früher Gesamtwerbeleiter BILD und wechselte am 1. Januar 2009 in den Bereich Public Affairs und leitet dort die deutschen Aktivitäten. Er verantwortet in dieser Funktion die Beziehungen zu Parlamenten, Ministerien, Verbänden und Institutionen und berichtet an den Springer-Konzerngeschäftsführer Public Affairs Christoph Keese.