Author Topic: Mir fehlen echt die Worte für eine Überschrift  (Read 666 times)

KarlMartell

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Mir fehlen echt die Worte für eine Überschrift
« on: July 27, 2013, 10:16:19 am »
Patenschaft

Zu Besuch bei einer Großfamilie

25.07.2013 | 05:14 Uhr



Der kleine Ismail hat einen berühmten Patenonkel: Bundespräsident Joachim Gauck hat die Ehrenpatenschaft für den drei Monate alten Jungen übernommen. Ein Glückwunschschreiben des Staatsoberhauptes wurde seinen Eltern nun im Schloss Horst überreicht. Zudem spendierte der Präsident 500 Euro, die Stadt steuert 100 Euro hinzu. Ismail ist das siebte Kind der Familie Tatari, die insgesamt acht Kinder hat. Ein Besuch bei einer ungewöhnlichen Großfamilie.

Im ersten Stock des Mehrfamilienhauses an der Ückendorfer Str. ist es selten still. Kein Wunder, hier leben ja auch 13 Personen in einem Haushalt. Die Brüder Hasan, Murat, Isa und Elmedin lehnen lachend im Türrahmen und freuen sich über den Besuch. Herzlich grüßen die Großeltern, die ebenfalls hier wohnen. Zeynel-Abedin tapst ins Wohnzimmer, seine Schwester Zeynep hinterher – sie ist das einzige Mädchen unter den Kindern. „Und Prinzessin“, lacht die Großmutter. Ismail stramrpelt in seinem Tragesitz, während die Großmutter Brüderchen Ibrahim auf den Schoß nimmt. „Die beiden sind nur eine Woche auseinander“, sagt Vater Sabedin. Wie geht das denn?
Ein Mann, zwei Frauen, acht Kinder

„Ich habe zwei Frauen“, erklärt der 24-Jährige. Drei der Kinder hat er mit seiner Ehefrau Samanda (24), die anderen fünf mit seiner zweiten Frau Tatjana. „Wir leben hier alle zusammen“, erklärt er. „Die Kinder sagen zu beiden Müttern ‘Mama’.“ Rivalitäten gebe es da nicht. Ein Mann, zwei Frauen, acht Kinder – ein Familienkonzept, das, an europäischen Maßstäben gemessen, ungewöhnlich erscheint.

Mit 15 wurde der arbeitsuchende Tischler zum ersten Mal Vater – eine Großfamilie wollte er schon immer haben. Schließlich stammt Sabedin selbst aus einer. „Ich habe vier Schwestern und einen Bruder.“ Drei Monate war er alt, als seine Eltern mit ihm 1988 aus dem Kosovo nach Deutschland kamen. Aufgewachsen in Lüneburg, zog es die Familie vor vier Jahren nach Gelsenkirchen. „Hier fühlen wir uns wohl.“ Nur die Sechs-Zimmer-Wohnung sei etwas zu klein. „Daher suchen wir ein Haus mit Garten.“

Dass Ismail nicht das siebte Kind des Ehepaares, sondern das siebte Kind der Familie insgesamt ist, spiele für die Vergabe der Ehrenpatenschaft keine Rolle, weiß Stadtsprecher Oliver Schäfer. Der Bundespräsident übernehme auf Antrag die Patenschaft für das siebte Kind einer Familie. Dabei kann das Kind von denselben Eltern, derselben Mutter oder demselben Vater abstammen. „Den Antrag kann man im Bürgercenter stellen, wir bearbeiten ihn und leiten ihn nach Berlin weiter“, erklärt Schäfer. Die genauen Wohnverhältnisse würden von der Stadt aber nicht geprüft.

Sabedin Tatari und seine Familie freuen sich jedenfalls über den berühmten Patenonkel. Und wer weiß, vielleicht schaut der Präsident bei einem Besuch in Gelsenkirchen auch mal an der Ückendorfer Straße vorbei. „Wir würden uns sehr freuen, ihn mal zu treffen.“

Kristina Mader

http://www.derwesten.de/staedte/gelsenkirchen/zu-besuch-bei-einer-grossfamilie-id8232531.html#1068416435

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Kater Karlo

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Re: Mir fehlen echt die Worte für eine Überschrift
« Reply #1 on: July 27, 2013, 12:26:46 pm »
Wirklich unfassbar!!!!! Auch wie die Zeitung das so schön schreibt: Ein "Familienkonzept", das nach europäischen Massstäben ungewöhnlich scheint".

Was mich irritiert ist die Kulisse. Wo haben sie sich plaziert? In Schloss Horst hängen doch nicht solche Bilder an der Wand und vor allem Gebetsketten.
Haben die zuhause wirklich solche bizarren Möbel? Das kommt mir wie Satire vor.

Das mit den Patenschaften läuft aber nicht immer so dermaßen glücklich und wie gewünscht ab:
http://www.tagesspiegel.de/politik/patenschaft-bundespraesident-bedenkt-kind-rechtsextremer-eltern/3588694.html

KarlMartell

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Re: Mir fehlen echt die Worte für eine Überschrift
« Reply #2 on: July 27, 2013, 01:14:08 pm »
Bedarf: 4.664,99€

Darauf kommt man, wenn man das einigermassen realistisch ausrechnet, hier:
http://biallo.sueddeutsche.de/tz/sueddeutsche2/Soziales/ALG2rechner.php#

Da sind Oma und Opa noch nicht mit drin, auch nicht die Krankenversicherung für die 11 Personen des etwas ungewöhnlich erscheinenden Familienkonzepts.
Der Spass, sich solche Familienkonzepte nach Deutschland zu holen, kostet uns eine Kleinigkeit.

KarlMartell

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Re: Mir fehlen echt die Worte für eine Überschrift
« Reply #3 on: July 27, 2013, 02:09:24 pm »
BILD bringt auch einen Artikel und nennt die Miete: 1280 kalt. Ich hatte in der vorherigen Berechnung 1200 angesetzt, also etwa korrekt. Wer die 14. Person ist, weiss ich nicht, die ist auch nicht drin in der Berechnung. Lange warten müssen wir aber auf die in keinem Fall, jedes Jahr kommt ja ein Kind dazu bisher und wird wohl noch ne Weile so gehen.
Auch noch schöne Bilder des ungewöhnlich scheinenden Konzepts:


http://www.bild.de/regional/duesseldorf/bigamie/familie-zwei-ehefrauen-islam-31553186.bild.html#
2 Frauen, 8 Kinder
Bundespräsident Gauck ist Pate dieser Bigamistenfamilie
    Von F. SCHNEIDER, D. DECKER und A. NAAF

Gelsenkirchen – Wie lebt es sich mit zwei Frauen und acht Kindern in einer Bigamisten-Familie? BILD-Besuch bei Familie Tatari in Gelsenkirchen. Gemütlich ist‘s in der großen Wohnung...

„Obwohl ein eigenes Haus mit Garten besser wäre”, sagt Vater Sabedin Tatari (24). Der Kosovo-Albaner wurde mit seiner Großfamilie berühmt, weil der Patenonkel für seinen Sohn Ismail (3 Monate) kein Geringerer ist als Bundespräsident Joachim Gauck.

Mit 14 Personen lebt die Familie auf 220 qm (1280 Euro Kaltmiete, bezahlt das Sozialamt). Das Wohnzimmer ist orientalisch eingerichtet: Brokatvorhänge, gerahmte Koranverse. Eine raumhohe Fototapete zeigt das Heiligtum des Islams, die Kaaba in Mekka. Der Vater: „Es ist schön, aber für die Kinder zu gefährlich, an der Straße zu spielen.“

Sabedin Tatari bekennt sich zur Bigamie. Ist das hier nicht strafbar? Stadtsprecher Oliver Schäfer: „Das würde von keinem deutschen Standesamt beurkundet.“

Für den arbeitslosen Vater ist es völlig normal, mit Ehefrau Samanda (24) drei und mit seiner zweiten Frau Tatjana (24) fünf Kinder zu haben: „Im Koran sind sogar
bis zu vier Frauen erlaubt. Auf dem Standesamt geht das nicht, aber der Imam hat das dann gemacht.“

Die Frauen haben getrennte Zimmer, einmal schläft er bei Tatjana, das andere Mal bei Samanda...

Kater Karlo

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Re: Mir fehlen echt die Worte für eine Überschrift
« Reply #4 on: July 27, 2013, 06:47:03 pm »
Es gab Reaktionen zum Bericht über diese Familie:
http://www.derwesten.de/staedte/gelsenkirchen/ein-mann-zwei-frauen-acht-kinder-id8240715.html

Nun wird aufgeklärt. Absoluter Einzelfall in Gelsenkirchen, obwohl man das noch nie geprüft hat.
Im Koran steht nicht, dass man mehrere Frauen heiraten darf, sondern wie in der Bibel: Du sollst nicht ehebrechen.

Und in Bezug auf die Kinder:
"Ein mögliches Problem entstehe durch Reaktionen von außen. „So zu leben, wird mehrheitlich negativ bewertet, so dass viele ihre Vorbehalte ausdrücken – das kann zu Ausgrenzung führen und Kinder belasten.“


KarlMartell

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Re: Mir fehlen echt die Worte für eine Überschrift
« Reply #5 on: July 27, 2013, 07:01:10 pm »
Da lügt die WAZ doch wieder nach Strich und Faden bzw. zitiert ohne Widerspruch Lügner.
Vor ca einem halben Jahr kam irgendwo im ö-r Fernsehen ein Bericht zu mohammedanistischen Vielehen in Berlin, das ist absolut nicht selten. Ebenso ist es die Regel, dass dabei das Sozialamt (der Steuerzahler) betrogen wird, indem sich die Zweit-, Dritt- oder Viertfrau als Alleinerziehende ausgibt und angibt, den Vater nicht zu kennen.
Das Sozialamt könnte diesen Betrug verhindern, wenn sie einfach unterstellen würde, was der Wahrheit entspricht: Es gibt keine mohammedanistischen Alleinerzieherinnen. Kein Geld und Punkt.